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Kinder- und Jugendbeirats : In Schenefeld redet die Jugend mit

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Tom-Niklas Heibeck ist der neue Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirats. Konstituierende Sitzung im Rathaus.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 10:15 Uhr

Schenefeld | Malte Westphal und Alexander Hoffmann: Zwei von Schenefelds „Skater-Jungs“. Sie hatten die Idee für den Skatepark. Sie haben für ihre Idee geworben, Überzeugungsarbeit geleistet. 2013 wurde die Skateranlage auf dem Gummiplatz eingeweiht. Die Stadt hat mehr als 30 000 Euro in das Projekt investiert.

Nicht nur für die „Skater-Jungs“ ein Musterbeispiel dafür, dass die Stimme der Jugend in dieser Stadt etwas zählt. Seit gestern Nachmittag vertreten Malte und Alexander offiziell die Interessen der Schenefelder Kinder und Jugendlichen. Sie wurden – wie ihre 13 Mitstreiter – per Handschlag von Bürgermeisterin Christiane Küchenhof während der konstituierenden Sitzung im Rathaus für ihr neues Amt verpflichtet. Der neue Chef des Gremiums heißt Tom-Niklas Heibeck. Der 16-Jährige ist der einzige „alte Hase“ im Beirat. Alle anderen Jugendvertreter betreten Neuland. „Wir fühlen uns ernst genommen. Wir können auch etwas bewegen“, betonte Tom-Niklas. Als Stellvertreter stehen ihm Malte und Jana Pilling zur Seite.

Mitreden, sich einmischen, Projekte anschieben: Der alte Jugendbeirat hatte in den vergangenen zwei Jahren enorm viel bewegt. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Jugend- und Kommunikationszentrum (Juks) wurde intensiviert. Mit der Teestube gibt es inzwischen einen Jugendtreff im Juks. Veranstaltungen werden von Gymnasiasten und Gemeinschaftsschülern zusammen besucht. Keine Frage: Der alte Beirat hat Spuren in der Stadt hinterlassen. Die „Neuen“ wollen an diese Arbeit anknüpfen. Während es in anderen Städten überhaupt keinen Jugenbeirat gibt, musste in Schenefeld gewählt werden. Für die 15 Plätze gab es mehr als 20 Bewerber. Die Jugendvertreter haben bei den „Großen“ Rede- und Antragsrecht. Sie schicken Vertreter in die einzelnen Ausschüsse und in die Ratsversammlung. Sie reden mit im Juks-Kuratorium, entscheiden mit, wenn es um die Vergabe des Ehrenpreises geht. Und wenn der Jugendbeirat tagt, erhält jedes Mitglied 26 Euro Sitzungsgeld. Jetzt beginnt die Arbeit.

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