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Schenefeld : Immer mehr Flüchtlinge: Das spürt auch das Tafel-Team

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefeld hat bisher 49 Flüchtlinge aufgenommen. Die Zahl könnte sich im Laufe des kommenden Jahres verdoppeln.

Schenefeld | Immer mehr Flüchtlinge. Die Auswirkungen bekommen jetzt auch die Tafeln im Land zu spüren. Einige erleben einen regelrechten Ansturm, haben kaum noch Kapazitäten.

Auch in Schenefeld kommen immer mehr Menschen an den Osterbrooksweg, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen. „Pro Ausgabetag versorgen wir zurzeit bis zu 210 Personen mit Lebensmittelpaketen“, sagt Tafel-Chef Mathias Schmitz. Bis zu 30 mehr als üblich. 450 registrierte Kunden zählt die Tafel zurzeit. Anfang des Jahres waren es noch 380.

Schenefeld hat bisher 49 Flüchtlinge aufgenommen. Die Zahl könnte sich im Laufe des kommenden Jahres verdoppeln. „Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Schmitz. Die Mitarbeiter der Diakonie und Schenefelds Sozialarbeiterin Lisa Strobl weisen die Neu-Schenefelder auf die Tafel hin. „Wir sind froh, wenn wir helfen können, ganz unbürokratisch“, sagt Schmitz. Doch er findet auch mahnende Worte. „Die Tafeln dürfen nicht die Lückenfüller für die Politik werden. Der Bund muss so viel Geld zur Verfügung stellen, dass sich die Menschen anständig ernähren können.“ Die Schenefelder Tafel hatte am 6. Dezember 2012 ihren Betrieb aufgenommen. Am ersten Ausgabetag kamen damals 43 bedürftige Personen.

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erstellt am 20.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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