Schenefeld : Im Bauausschuss wird der Rotstift gezückt

Der dickste Brocken ist mit 160.000 Euro der Möwenring. Straße und Gehweg sollten in diesem Jahr niveaugleich ausgebaut werden.

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09. Januar 2015, 15:15 Uhr

Schenefeld | Der Schwarze Peter liegt beim Bauausschuss: 420.000 Euro müssen nachträglich eingespart werden. Das hatte der Finanzausschuss im vergangenen Jahr beschlossen, um das Defizit im Etat für 2015 zu reduzieren. Wo gespart werden soll, entscheidet sich am Donnerstag, 15. Januar. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus.

Die Sparliste liegt auf dem Tisch: Der dickste Brocken ist mit 160.000 Euro der Möwenring. Straße und Gehweg sollten in diesem Jahr niveaugleich ausgebaut werden. Das Vorhaben muss jetzt wohl verschoben werden.

Gestrichen werden soll auch die Sanierung der WC-Anlagen und der Umkleideräume der Turnhalle an der Gemeinschaftsschule (Kosten: 75.000 Euro), die Deckensanierung im großen und kleinen Musikraum des Gymnasiums (30.000 Euro), die Erneuerung der Einbruchmeldeanlage in der Schule (25.000 Euro), die Verbesserung der Akustik in den Sitzungsräumen des Rathauses (30.000 Euro) sowie zwei Maßnahmen im Zuge des Projekts „Energieeffiziente Musterkommune“ am Gymnasium und der Gesamtschule  jeweils in Höhe von 50.000 Euro. Die Liste mit den Sparvorschlägen wurde im Bauamt des Rathauses erarbeitet.

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