Schenefeld : Illegale Plakate: NPD muss 2200 Euro Strafe zahlen

Schenefelds Sozialamtschef Axel Hedergott bezeichnete die NPD-Plakate als „schändlich und scheußlich“.
Schenefelds Sozialamtschef Axel Hedergott bezeichnete die NPD-Plakate als „schändlich und scheußlich“.

Die NPD hatte auf Schenefelder Stadtgebiet ohne Genehmigung und somit illegal Wahlplakate für die Bürgerschaftswahl in Hamburg aufgestellt.

shz.de von
23. Januar 2015, 14:00 Uhr

Schenefeld | Die NPD muss 2200 Euro zahlen. Das hat Schenefelds Ordnungsamtschef Axel Hedergott verfügt. Wie wir berichtet haben, hatte die NPD am vergangenen Mittwoch auf Schenefelder Stadtgebiet ohne Genehmigung und somit illegal Wahlplakate für die Bürgerschaftswahl in Hamburg aufgestellt – und zwar am Schenefelder Platz und an der Altonaer Chaussee. Hedergott hatte die Plakate umgehend vom städtischen Bauamt entfernen lassen und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Das Bußgeld ist saftig. Die maximale Höhe hätte laut Hedergott bei 2566 Euro gelegen. „Ich habe die NPD darauf hingewiesen, dass sich eine Partei, die bei einer Wahl antritt, auch an Recht und Gesetz zu halten hat.“ Und noch einen Hinweis hatte er für diese Partei parat. Schenefeld liegt in Schleswig-Holstein, nicht in Hamburg. Die 22 konfiszierten Wahlplakate der NPD lagern zurzeit beim Bauhof der Stadt.

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