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Schenefelds Bürgermeisterin : „Ich bin keine Postenjägerin“

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Christiane Küchenhof wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des Städtebunds ernannt. Die Stadt soll vom neuen Amt profitieren.

Große Auszeichnung für die Schenefelder Bürgermeisterin: Christiane Küchenhof ist vor Kurzem auf der Mitgliederversammlung des Städtebunds des Landes Schleswig-Holstein zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Die Sozialdemokratin löst Brigitte Fronzek, ehemalige Bürgermeisterin von Elmshorn, ab, deren Amtszeit zu Ende gegangen ist. „Ich freue mich über das Vertrauen, das mir von der SPD-Gruppe und der Mitgliederversammlung entgegen gebracht worden ist, weil es sich schon um eine verantwortungsvolle Aufgabe handelt“, sagt Küchenhof. Bis zum Jahr 2018 wird die Schenefelder Bürgermeisterin den Posten innehaben.


In Elmshorn gewählt


Die Mitglieder des Städtebundtags waren am 28. September in Elmshorn zusammen gekommen, um nach der Kommunalwahl im Mai die Mitglieder des Vorstandes und der Ausschüsse für fünf Jahre neu zu wählen. „Vorab hat es eine Versammlung der Gruppen gegeben, dort wurden Wahlvorschläge eingebracht“, berichtet Küchenhof. Auch ihr Name kam auf die Liste. „Ich hatte mich zur Wahl gestellt, weil ich großes Interesse und große Lust habe“, sagt die 45-Jährige. Über die nötige Erfahrung verfügt die Schenefelderin Verwaltungschefin: Sie hat bereits dreieinhalb Jahre im Stätdtebund-Vorstand mitgearbeitet. „Außerdem lässt meine persönliche Situation und auch meine Situation als Bürgermeister es zu.“

Auf die Bürgermeisterin kommen jetzt große Aufgaben zum, welche das sind, entscheidet sich in den kommenden Wochen: „Der Vorstand ist gesetzt in einigen Gremien wie dem kommunalen Finanzbeirat“, berichtet sie. Im Land stehe man dabei vor großen Schwierigkeiten: Aktuelles Thema ist der kommunale Finanzausgleich, den die Landesregierung reformieren will. „Das betrifft alle Kommunen im Land, insofern freue ich mich , dass das Vertrauen mir gegenüber da ist, dort auch mitzuwirken. Hauptaufgabe des Städtebundes sei es, die Interessen der Kommunen gegenüber der Landesregierung zu vertreten. Der Städtebund wird bei Gesetzesvorhaben beteiligt und kann Einfluss nehmen.


Aufgaben werden am 24. Oktober verteilt


Am 24. Oktober findet dann die konstituierende Vorstandssitzung des Städtebundes Schleswig-Holstein statt und die weiteren Aufgaben werden verteilt. „Dann werden wir schauen“, sagt Küchenhof. „Ich bin keine Postenjägerin. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf die neue Aufgabe. “

Auch für Schenefeld soll das neue Amt der Bürgermeisterin von Vorteil sein: „Mir ist wichtig, dass meine Stadt davon profitiert“, betont Küchenhof. So habe sie als Stellvertreterin schnelleren Zugang zu Informationen oder zu Referenten und Kontaktpersonen. Außerdem bezeichnet sie die Nähe zum Gesetzgeber als Vorteil: „Gerade beim Kippenausbau im U3-Bereich ist man sehr dicht dran.“

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