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Vorstoss : Holzkoppel bleibt – ein Platz kommt

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Liegt jetzt ein Kompromiss auf dem Tisch, der eine Mehrheit findet? Grünen-Ratsherr Herbert van Gerpen schlägt vor, den Straßennamen Holzkoppel zu erhalten und nur den hinteren Bereich der Straße, wo keine Wohnhäuser stehen und keine Gewerbebetriebe liegen, in Rosalind-Franklin-Platz umzubenennen.

Schenefeld | Der Streit um die Umbenennung der Holzkoppel: Liegt jetzt ein Kompromiss auf dem Tisch, der eine Mehrheit findet? Grünen-Ratsherr Herbert van Gerpen, schlägt vor, den Straßennamen Holzkoppel zu erhalten und nur den hinteren Bereich der Straße, wo keine Wohnhäuser stehen und keine Gewerbebetriebe liegen, in Rosalind-Franklin-Platz umzubenennen. Eine eigene Adresse für XFEL – damit könnte wohl auch die CDU leben.

Sie könnte sich einen Lise-Meitner- oder XFEL-Platz im Anschluss an die Holzkoppel vorstellen. Das betonte CDU-Mann Frank Lange. Alternativ könnte sich die CDU auch eine Max-Planck- oder eine Heisenbergkoppel vorstellen. Es sollte ein Kompromiss gefunden werden, in dem sich alle Beteiligten wiederfänden. Lange: „Der Namensstreit um die Holzkoppel ist bisher ein unwürdiges Schauspiel.“

Wie berichtet, hatten die Stadt und die XFEL GmbH vorgeschlagen, die Stichstraße Holzkoppel – sie führt direkt zum XFEL-Gelände, auf dem künftig Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten werden – umzubenennen, und zwar entweder in Rosalind-Franklin oder Dorothy-Hodgkin-Straße. Beide Frauen waren anerkannte Wissenschaftlerinnen. Im Stadtentwicklungsausschuss wurde eine Namensänderung zunächst abgelehnt, obwohl viele Politiker den XFEL-Wunsch nach einem neuen Namen nachvollziehen konnten. Über van Gerpens Vorschlag entscheidet am Donnerstag, 8. Mai, die Ratsversammlung. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus (Holstenplatz).

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erstellt am 06.Mai.2014 | 13:30 Uhr

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