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Alheit und Scholz bei XFEL : Hoher Besuch in Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

An der Forschungseinrichtung entsteht derzeit der „hellste Röntgenlaser der Welt“.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und seine rot-grüne Regierungsmannschaft haben sich am heutigen Dienstag zusammen mit Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) in Schenefeld über den aktuellen Stand der Großforschungseinrichtung European XFEL informiert. Der „hellste Röntgenlaser der Welt“ geht aller Voraussicht im September in den Regelbetrieb. Dann werde die eng mit dem Forschungszentrum DESY zusammenarbeitende European XFEL GmbH rund 280 Mitarbeiter haben.

Mit Kosten von 1,5 Milliarden Euro für Bau und Inbetriebnahme und einer Länge von 3,4 Kilometer zwischen Bahrenfeld und Schenefeld gilt European XFEL als eines der größten europäischen Forschungsprojekte.

Getragen wird das Projekt von elf Ländern, wobei Deutschland 58 und Russland 27 Prozent der Kosten übernimmt. Die übrigen Länder wie Frankreich, Italien oder die Schweiz seien mit bis zu drei Prozent beteiligt.

„Mit dem European XFEL werden wir über den besten Röntgenlaser der Welt verfügen“, erklärte Bürgermeister Scholz. Damit werde Hamburg zur Welt-Hauptstadt der Röntgenlichtforschung. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sagte: „Die neuen Möglichkeiten lassen auf die Entwicklung innovativer Medikamente und Werkstoffe hoffen und auf neue Erkenntnisse in der Erforschung des Kosmos.“ Hamburg habe das Potenzial, eine der großen Innovationsmetropolen Europas zu werden - „der European XFEL spielt dabei eine wichtige Rolle“.

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