VHH-Vielfalt : Hier arbeiten Menschen aus 60 Nationen

Fühlt sich bei der VHH pudelwohl: Der Nigerianer Obafemi Banjo fuhr gestern Morgen in seiner Stammeskluft durch Hamburg und Schenefeld.
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Fühlt sich bei der VHH pudelwohl: Der Nigerianer Obafemi Banjo fuhr gestern Morgen in seiner Stammeskluft durch Hamburg und Schenefeld.

Die VHH beschäftigt Mitarbeiter aus 60 Nationen. Allein auf dem Betriebshof in Schenefeld sind 48 Nationen vertreten.

shz.de von
04. Juni 2014, 16:00 Uhr

Schenefeld | Der Nigerianer Obafemi Banjo war 1996 der erste Afrikaner, der bei der Pinneberger Verkehrsgesellschaft als Busfahrer angefangen hat. Heute arbeiten bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) 33 Menschen aus Afrika. Insgesamt beschäftigt die VHH Mitarbeiter aus 60 Nationen, allein auf dem Betriebshof in Schenefeld sind 48 Nationen vertreten. Sie arbeiten als Busfahrer, in der Technik und in der Verwaltung des Unternehmens. „Auf diese Vielfalt sind wir richtig stolz“, sagte Betriebsleiterin Serap Rauterberg.

Gestern wurde die Vielfalt betont – und gefeiert. Die VHH beteiligte sich am zweiten bundesweiten „Diversity-Tag“. In Schenefeld wartete auf die Mitarbeiter ein internationales Büfett, Live-Musik und viele Gespräche.

Obafemi Banjo steuerte die Metro-Buslinie 3 in einer original nigerianischen Stammeskluft. „Von den Deutschen habe ich Sauberkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit gelernt. Sie haben von mir Lebensfreude gelernt.“

Die Charta der Vielfalt: Die 1600 VHH-Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Busfahrer mit Kopftuch oder Turban: Bei der VHH ist das möglich.

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