Schenefeld : Hannelore Mannsfeldt stellt in der VHS aus

Die Schenefelder Künstlerin Hannelore Mannsfeldt präsentiert bis August 17 Werke.
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Die Schenefelder Künstlerin Hannelore Mannsfeldt präsentiert bis August 17 Werke.

17 Werke präsentiert Mannsfeldt, die Mitglied des Schenefelder Kunstkreises ist, bis August im Gebäude der Volkshochschule (VHS) an der Blankeneser Chaussee.

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29. Januar 2015, 16:00 Uhr

Schenefeld | Auf Namen für ihre Werke verzichtet Hannelore Mannsfeldt bewusst. „Jeder hat seine eigene Fantasie und soll seine eigene Idee von einem Bild entwickeln. Das möchte ich nicht vorgeben“, sagte die Schenefelder Künstlerin bei der Vernissage zu ihrer Ausstellung „Mit Form und Farben zu Licht und Schatten“. 17 Werke präsentiert Mannsfeldt, die Mitglied des Schenefelder Kunstkreises ist, bis August im Gebäude der Volkshochschule (VHS) an der Blankeneser Chaussee.

„In Ahrensburg geboren, in Lübeck aufgewachsen, in Hamburg gearbeitet und seit 1989 wohnhaft in Schenefeld – Hannelore Mannsfeldt ist eine typisch echte Norddeutsche“, begann Ursula Wientapper, Vorsitzende des Kunstkreises, ihre Laudatio und plauderte aus dem Nähkästchen. Mannsfeldt habe schon immer gerne gezeichnet. Standen als Kind Schularbeiten an, lag immer ein Zettel unter den Heften, um zwischendurch zeichnen zu können. Zumindest bis die Mutter kam. 1992 intensivierte sie ihr Hobby und nahm Malkurse bei der Hamburger Künstlerin Heike Heidorn. Die Ideen für ihre Aquarelle und Stillleben sammelte sie auf Malreisen an die Ostsee, in die Toskana und nach Mallorca. „Dabei reifte immer mehr der Wunsch, etwas Neues und Anderes zu machen“, erinnerte sich Wientapper.

Ab 2002 begann Mannsfeldt mit der Acrylmalerei. „Das war ein fließender Prozess zur abstrakten Malerei“, so die Vorsitzende des Kunstkreises. Wenn die Künstlerin ein neues Bild beginne, stehe sie vor einer weißen Leinwand – ohne eine feste Idee. Strukturen und Konturen würden erst durch das Auftragen der Farben mit Pinsel, Schwamm oder Fingern entstehen. Dabei sei Mannsfeldt Perfektionistin. Als sie vor der Vernissage noch einmal Hand an ein Bild anlegen wollte, riet ihr eine andere Malerin, das Bild zu drehen. Das Gemälde hatte dadurch den gewünschten Effekt und eine ganz andere Wirkung. „Das mache ich jetzt öfter, sagte sie mir. Bei abstrakter Malerei ist das möglich. Bei Landschaften oder Stillleben… Den Gedanken will ich jetzt nicht zuende führen“, scherzte Wientapper. Die ausgestellten Werke können bis August während der Öffnungszeiten im VHS-Gebäude besichtigt werden.

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