Schenefeld : Handlungsbedarf am Schenefelder Platz

Die Stadt lässt die Verkehrssituation umfassend untersuchen.

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29. September 2017, 16:00 Uhr

Schenefeld | Immer mehr Autos fahren durch Schenefeld. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Verkehrsberichts der Verwaltung, der kürzlich der Politik vorgestellt wurde. Insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen sei dies der Fall. „Gründe liegen im Zuwachs an Wohneinheiten und damit Verkehrsbewegungen, aber auch in einer Zunahme des Durchgangsverkehrs“, heißt es in dem Bericht.

Aktuelle Zahlen hierzu soll das „Verkehrskonzept Schenefeld 2035“ liefern. Laut Verwaltung soll das Konzept Anfang 2018 vorliegen. Die Erkenntnisse sollen auch bei der Stadtkernplanung mit einfließen. Im Zuge der Untersuchung ist auch die „Fünf-Finger-Kreuzung“ in der Siedlung Thema. Alternative Knotenlösungen sollen untersucht werden, unter anderem, weil diese auch im Kontext mit anderen Planungen (zum Beispiel „Radverkehr in Schenefeld 2025“) zu sehen seien.

Auch der Schenefelder Platz steht im Fokus: Die bauliche Situation dort werde zunehmend zu einem Problem für den öffentlichen Nahverkehr. Aufgrund der zunehmenden Zahl an Überliegern (Busse, die eine Wartezeit am Schenefelder Platz haben) bestehe dringender Bedarf nach baulichen Veränderungen. Um für Schenefeld insgesamt ein verbessertes Busangebot zu erhalten, muss laut Verwaltung zunächst ein Nachweis erbracht werden, der die Finanzierung von weiteren Leistungen über die SVG rechtfertigt. Die Stadt strebt an, die Notwendigkeit im Rahmen des gesamtstädtischen Verkehrskonzeptes mit analysieren zu lassen.

Fahrradstraßen und Freizeitwege sowie die Führung des Radverkehrs an Hauptstraßen sollen ebenfalls in dem Papier untersucht werden. Der gesamte Bericht ist online einzusehen. Er ist zu finden bei den Sitzungsunterlagen des jüngsten Hauptausschusses.

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