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Schenefelder Tageblatt

17. Oktober 2017 | 17:33 Uhr

Gymnasium: FDP setzt auch auf G 9

vom

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erstellt am 04.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Ihre personelle Krise hat die FDP längst überwunden. Mit einem neuen, schlagkräftigen Team möchten die Liberalen an den Erfolg von 2008 anknüpfen. Da erreichte die FDP 13,8 Prozent der Stimmen und zog mit drei Abgeordneten in den Rat ein. Mit folgenden Themen möchte die FDP bis zum Wahltag am 26. Mai punkten. Finanzen: Finger weg von der Steuerschraube: Mit der FDP wird es keine Steuererhöhungen geben. "Die Erhöhung der Gewerbesteuer wird die Neuansiedlung von Betrieben verhindern", sagt Förster. Neue Firmen schaffen Arbeitsplätze und erhöhen die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt. Das strukturelle Defizit im Haushalt kann nur reguliert und verringert werden, indem man ausschließlich tatsächlich wichtige Investitionen tätigt. Wohnen: Steigende Mieten: Die FDP möchte die Bürger individuell nach ihrer Einkommenshöhe fördern. In Schenefeld müsse bezahlbarer, barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. Dabei könnte auch eine gemeinnützige GmbH der Stadt helfen. Die 20 000er-Einwohner-Grenze soll nicht überschritten werden. Friedhof: Die Partei spricht sich klar für die Realisierung eines Friedhofes aus. "Er bedeutet für die Schenefelder ein Stück Identität mit ihrem Heimatort", betonte Förster. Bildung: Die FDP macht sich dafür stark, am Gymnasium Schenefeld neben dem "Turbo-Abitur" in acht Jahren auch den klassischen Weg zur Hochschulreife in neun Jahren anzubieten. Es soll eine Wahlfreiheit geben. Wirtschaft: Im Rathaus soll ein "Lotse" installiert werden, der ansiedlungswillige Betriebe durch das Bürokratiedickicht führt. Die FDP setzt auf eine "intensive Ansiedlungspolitik." Das XFEL-Projekt biete eine einmalige Chance, Spitzentechnologie nach Schenefeld zu holen. Die Akquisitation müsse weltweit erfolgen. Landschaftschutzgebiete: Förster: "Man sollte sich nicht so festlegen und verbissen darüber streiten, denn Gewerbeflächen gibt es genügend im Osterbrooksweg, dazu braucht man keine Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet." Für Sportflächen und soziale Einrichtungen sollte eine Option bestehen bleiben, "um nicht wieder von irgendwelchen Bürgern abhängig zu sein, wenn der Bedarf an Flächen gebraucht wird". Stadtkern Süd: Rund um das Rathausareal sollten hauptsächlich Büros gebaut werden sowie Gewerbeflächen, wo die Gewerbetreibenden nicht unbedingt auf Laufkundschaft angewiesen sind. Einzelhandelsflächen würden das "Stadtzentrum" schwächen. Die FDP hat gegen den Kauf des Postgebäudes gestimmt. Es wird schwierig, es umzubauen. Verkehr: Die FDP lehnt Fahrradfahrer auf den Hauptverkehrsstraßen rigoros ab. Der Nahverkehr soll gestärkt werden. Alle Schenefelder sollen für das Stadtgebiet vergünstigte HVV-Tickets erhalten. Düpenau Wanderweg: Er soll aufgewertet werden. Ziel ist eine stadtparkartige Nutzung. In der Düpenau sollen die Wasserflächen durch die Schaffung von Stauebenen vergrößert werden. Unter Einbeziehung der Uferpromenade am Friedrichshulder See sollen sich neue Pflanzen und Wasservögel ansiedeln. Krippen und Kitas: Das Angebot soll weiter ausgebaut werden. Die FDP setzt auf eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Schenefelder Platz: Er soll verschönert und modernisiert werden. Geplant: Regen- und windgeschützte Warteflächen sowie große Anzeigetafeln für die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Busse.

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