zur Navigation springen

Aldi-Neubau in Schenefeld : Grüne fordern Änderungen

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die möglichen Anwohner-Bedenken sollen bei der Planung berücksichtigt werden.

Schenefeld | Die Neubaupläne des Discounter-Riesen Aldi direkt vor der großen Wohnanlage an der Friedrich-Ebert-Allee 13 bis 19 hat zu Protesten der Anwohner geführt. Die Grünen wollen bei den weiteren Planungen für den 1200 Quadratmeter großen Markt dafür sorgen, dass die Interessen der Anwohner berücksichtigt werden. „Wir  müssen Lösungen finden, welche akzeptiert und als Verbesserungen zum heutigen Status auch für die Bewohner der nahen Wohnanlagen anerkannt werden“, sagt Fraktionschef Mathias Schmitz.

Die Lärmbelastung durch den Lieferverkehr soll gegenüber den heutigen Verhältnissen deutlich reduziert werden. Die Geruchsbelastungen sollen bei einer Neuordnung des gesamten Einzelhandelszentrums an der Friedrich-Ebert-Allee so weit abgesenkt werden, dass Gerüche nicht mehr wahrgenommen werden. Bei der Zuwegung zur Wohnanlage darf es laut Schmitz zu keiner Verschlechterung kommen. „Die Situation ist jetzt schon schwierig.“

Auch eine Verschattung der Wohnlage, die über das normale Maß einer nachbarschaftlichen Bebauung hinausgeht, soll verhindert werden. Aldi hat eine Gebäudehöhe von 6,50 Meter vorgesehen.

Die Grünen lehnen die geplante Aufwertung des „wichtigsten Nahversorgungszentrums der Siedlung“ nicht ab. Es gehe aber darum,die Bedenken der Anwohner ernst zu nehmen und sie an den weiteren Planungen zu beteiligen.

Warum der Abriss des alten Aldi-Marktes und ein Neubau direkt vor der Wohnbebauung? Das Konzept erschließt sich den Grünen nicht. Schmitz: „Berechtigt und offen ist die Frage, wieso Aldi nicht den bestehenden Standort erneuert und modernisiert, sondern stattdessen das Gebäude an die Rückseite der Parkfläche, nahe zur Wohnbebauung, ansiedeln möchte. Dieses sollte gut begründet werden.“

zur Startseite

von
erstellt am 02.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen