zur Navigation springen

Schenefelder Weihnachtsmarkt : Glühweinduft und Fröbelsterne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Trotz Sturmschäden gab es einen großen Besucherandrang beim Schenefelder Weihnachtsmarkt. Die Rotarier spenden 750 Euro für die Tafel der Stadt - mit dieser Unterstützung soll im Frühjahr ein Kühlfahrzeug angeschafft werden.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Handgefertigte Fröbelsterne, selbstgestrickte Handschuhe und Patchworkdecken: Beim eintägigenWeihnachtsmarkt rund um das Rathaus konnten Besucher viele selbstgebastelte Accessoires erwerben sowie warmen Glühwein und Gebäck genießen. „Liedertafel Frohsinn“, Spielmannszug und das Bläsertrio des Gymnasiums Schenefeld sorgten für den passenden musikalischen Rahmen. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof und Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski würdigten das Engagement der Mitglieder von Vereinen, Verbänden und Parteien, die mit ihren Ständen vertreten waren.  „Wir hatten keine Sorge, dass der Weihnachtsmarkt ausfällt, obwohl wir sogar noch am Wochenende die Sturmschäden beseitigt haben“, sagte Feuerwehrsprecher Helge Kudenholdt.

Dass der Weihnachtsmarkt in einem noch größeren Rahmen veranstaltet werden könne, glaubt Kudenholdt nicht. „Mehr können wir von der Freiwilligen Feuerwehr nicht leisten, weil wir alle ehrenamtlich im Einsatz sind“, erläuterte Kudenholdt. Vanessa (16), Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr freute sich, beim Markt viele Freunde, Bekannte und Nachbarn zu treffen. „Das Angebot hier ist in Ordnung“, bilanzierte die Schülerin.

Gerhard Manthei, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins freute sich über das Engagement der anwesenden Schenefelder. „Es ist einmalig, dass alle Vereine und Verbände vertreten sind“, lobte der Kapitän. . Bedenken, dass der Weihnachtsmarkt wegen Sturm-Tief Xaver ausfällt, hatte er jedoch nicht. Anders beurteilte der Schenefelder Adolf Fuhrmann die Lage. „Ich war ein bisschen besorgt, dass der Markt wegen des Sturmes ausfällt“, erzählte der 82-Jährige. Mutter Anja Schönfelder ist seit 31 Jahren Mitglied im Musikzug Schenefeld und genoss es, beim Weihnachtsmarkt Musizierende sowie alte Freunde und Bekannte zu treffen. „Schöner wäre es allerdings, wenn der Weihnachtsmarkt zwei Tage lang dauern würde“, sagte Schönfelder. Christina Quellmann, Präsidentin der Schenefelder Rotarier, übergab dem Vorsitzenden der Schenefelder Tafel Mathias Schmitz einen Scheck in Höhe von 750 Euro. Schmitz plant nun, im Frühjahr endlich ein Kühlfahrzeug zu kaufen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen