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Neue Heimat in Schenefeld : Glücksgriff-Lager zieht in die Post

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Verein gibt seinen bisherigen Standort am Schenefelder Platz auf. Die Neueröffnung ist für den Januar 2014 geplant.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 12:00 Uhr

In das alte Postgebäude kehrt bald wieder Leben ein. Der Verein Glücksgriff wird am Heisterweg sein neues Vekaufslager einrichten. Das bestätigte Glücksgriff-Chefin Ingrid Pöhland. „Es sind noch einige Umbauarbeiten nötig. Die Eröffnung ist für Anfang Januar geplant“, sagte Pöhland. Der Verein werde zirka 400 Quadratmeter des Postgebäudes von der Stadt anmieten. Die Gesamtfläche ist zirka 535 Quadratmeter groß. Wie berichtet, hatte die Stadt das alte Postgebäude in diesem Jahr für 750 000 Euro gekauft. Die Immobilie im Herzen der Stadt stand nach der Schließung der Hauptpostfiliale seit nunmehr fünf Jahren leer. Der Glücksgriff – der Verein verkauft gespendete Waren und fördert mit den Erlösen soziale Projekte in Schenefeld – wird sein bisheriges Verkaufslager am Schenefelder Platz nach drei Jahren aufgeben. Hier zahlte der Verein zwar keine Miete. Es steht aber schon länger fest, dass die Eigentümer das Gebäude anderweitig nutzen wollen. „Wir haben am Schenefelder Platz aber auch ein Platzproblem, können die Waren kaum noch unterbringen“, betonte Pöhland.

Für einen Umzug an den Heisterweg sprachen aber auch die Barrierefreiheit, die Lichtverhältnisse, die Sanitäranlagen im Postgebäude und die zentrale Lage direkt gegenüber vom Rathaus. Laut Pöhland soll es in Zukunft am neuen Standort einen zweiten Verkaufstag geben – auch um die höheren Ausgaben für den Verein zu kompensieren. An der Altonaer Straße 28 ist bisher nur sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet. An den Verkaufszeiten im Glücksgriff-Hauptgeschäft in der Lornsenstraße wird sich durch den Umzug nichts ändern.

Die alte Post: Pöhland weiß genau, dass ihr Verein auch an diesem Standort keine dauerhafte Heimat finden wird. Das Gebäude ist ein zentraler Punkt in der Neugestaltung des Stadtkerns Süd.

Es gibt Überlegungen, die Immobilie zu einem städtischen Dienstleistungszentrum umzubauen. Das Bürgerbüro, die Sozialberatung und die Stadtbücherei könnten hier untergebracht werden. Alternativ ist auch ein Abriss des Gebäudes und Wohnbebauung auf dem 2500 Quadratmeter großen Grundstück denkbar. Konkrete Pläne soll eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe erstellen. Das kann dauern. „Ich gehe davon aus, dass unser Verein die Post zwei bis drei Jahre als Verkaufslager nutzen kann“, sagte Pöhland.

Das langfristige Ziel ist klar definiert: Auch für das zweite Standbein des Vereins muss bald eine dauerhafte Gebäude-Lösung gefunden werden. Glücksgriff-Chefin Pöhland: „Das ist in Schenefeld aber zurzeit gar nicht so einfach.“

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