Schenefeld : „Glücksgriff“-Konzept beeindruckt Bundestagsabgeordneten

Bei seinem Besuch beim „Glücksgriff“-Team schrieb der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete  Ernst Dieter Rossmann (Dritter von links) eifrig mit.
Bei seinem Besuch beim „Glücksgriff“-Team schrieb der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann (Dritter von links) eifrig mit.

Ernst Dieter Rossmann war begeistert und will das Konzept in der Arbeitsgruppe Soziales und Arbeit in der Bundestagsfraktion vorstellen.

shz.de von
19. August 2014, 16:00 Uhr

Schenefeld | Er nimmt sich Zeit. Er hört zu. Bei seinem Besuch beim „Glücksgriff“-Team um Chefin Ingrid Pöhland (Zweite von links), schrieb der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann (Dritter von links) auch eifrig mit. Mehr als 250.000 Euro hat der Second-Hand-Laden mit der besonderen sozialen Note in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt. Gut 80.000 Euro wurden in Sozialprojekte in Schenefeld investiert. „Wir zahlen im Jahr zirka 35.000 Euro an Steuern“, betonte Pöhland. Ein gemeinnütziger Verein mit ehrenamtlichen Helfern, der gebrauchte Kleidung und Waren verkauft und den Gewinn komplett für Sozialprojekte zur Verfügung stellt: Rossmann war begeistert, will das Konzept in der Arbeitsgruppe Soziales und Arbeit in der Bundestagsfraktion vorstellen. Was ihn besonders beeindruckte: „Das Angebot ist diskriminierungsfrei. Im Unterschied zum Sozialkaufhaus ist der Glücksgriff ein Geschäft, in dem alle Menschen einkaufen können.“ Für kleines Geld, wie Pöhland betonte. „Wir sind aus Schenefeld nicht mehr wegzudenken.“

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