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Schenefelder Tageblatt

23. August 2017 | 18:10 Uhr

Schenefeld : Glasfaser kommt aus Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Tochterunternehmen der Gemeindewerke haben zunächst Kunden in Lornsenstraße und Friedrich-Ebert-Allee im Visier.

Schenefeld | In ihrer Heimatgemeinde hat die GWHtel, ein Tochterunternehmen der Halstenbeker Gemeindewerke, den Aufbau des Glasfasernetzes fast abgeschlossen. Eine Erfolgsgeschichte. 50 Prozent der Einfamlienhäuser wurden in Halstenbek an das Netz angeschlossen.

2015 möchte die GWHtel das Turbo-Internet auch nach Schenefeld bringen. Zunächst sollen die an Halstenbek angrenzenden Straßenzüge bis zur Friedrich-Ebert-Allee mit dem schnellen Leitungsnetz versorgt werden. Das bestätigte gestern Gesche Richter, Prokuristin der GWHtel. „Es geht zunächst um zirka 500 Kunden“, betont Richter. Wenn 40 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit dem Halstenbeker Anbieter abschließen, legt die GWHtel los. Die Schenefelder werden Anfang kommenden Jahres Post von dem Unternehmen bekommen. Wie hoch die Investitionskosten für den Aufbau eines neuen Leitungsnetzes wären, konnte Richter noch nicht beziffern.

Keine Frage: Schenefeld könnte aufgrund der dichten Bebauung ein lukratives Pflaster sein. Es können viele Haushalte erreicht werden, ohne bei den teuren Tiefbauarbeiten lange Strecken überwinden zu müssen.

Ob die Halstenbeker noch weiter nach Schenefeld vordringen, macht Richter vom Erfolg des Glasfaserprojektes abhängig. Die Prokuristin kann sich vorstellen, auch das komplette Dorf mit dem Turbo-Internet zu versorgen. Die GWHtel wirbt mit „Highspeed im Netz“, bietet einen Anschluss für Telefon, Fernsehen und Internet an. 100 Mbit pro Sekunde sollen Dank der Glasfasertechnik auch wirklich bei jedem einzelnen Kunden ankommen.

Die Breitbandversorgung in Schenefeld ist leitungsgestützt bereits flächendeckend vorhanden. Laut Melf Kayser, Bürochef im Rathaus, haben gut 90 Prozent der Haushalte eine Versorgung mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde. 83 Prozent der Haushalte verfügen über Kabelfernsehen. „Löcher“ in der Versorgung mit schnellem Internet gibt es zurzeit noch im Bereich Autal an der LSE, in Bereichen der Lindenallee und der Schulstraße.

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erstellt am 14.Nov.2014 | 10:00 Uhr

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