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Der Kapitän bleibt an Bord : Gerhard Manthei erneut SPD-Ortsvereinsvorsitzender

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Jahreshauptversammlung in Schenefeld. E-Mobilität ein wichtiger Schwerpunkt.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2017 | 16:30 Uhr

Schenefeld | Mit einem einstimmigen Ergebnis haben sich die SPD-Mitglieder für ihren Vorsitzenden Gerhard Manthei ausgesprochen. „Ich trete aus einer inneren Motivation heraus an“, betonte Manthei. Es wäre für ihn bedeutsam, etwas Sinnstiftendes für die Allgemeinheit zu tun. Der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann dankte dem SPD-Urgestein für seine „hervorragenden Verdienste“. Manthei ist seit 17 Jahren als Vorstandsmitglied des Ortsvereins im Einsatz. Zehn Jahre davon fungierte er als Vorsitzender. Mit ehrenamtlichen Aufgaben ist er betraut, „seitdem er denken kann“. „Ich hatte in Schenefeld zahlreiche Vorbilder, die mich dazu inspiriert haben, mich für meine Mitmenschen einzusetzen“, erläuterte Manthei.

Doch nicht nur auf politischer-, sondern auch auf sportlicher Ebene setzte er sich ein. Er engagiert sich 18 Jahre lang bei Blau-Weiß 96 als Fußballtrainer. Mit der goldenen Verdienstnadel zeichnete ihn der Hamburger Fußballverband wie der DFB aus. Der Kapitän setzte sich auch bei der Jugendgerichtshilfe wie bei der IG Gewerkschaft für seine Mitbürger ein. Der Genosse kündigte an, bei der bevorstehenden Landtagswahl am 7.  Mai um „hohe Zustimmungswerte für Kai Vogel“ zu kämpfen.

Die Mitglieder wählten, ebenfalls einstimmig mit 25 Stimmen, erneut Ursula Kriete zur stellvertretenden Vorsitzenden. „Manthei und ich ergänzen uns auf wertvolle Weise mit unseren Meinungen“, erläuterte Kriete. Kriete engagiert sich seit neun Jahren im Schenefelder SPD-Ortsverein.  Fraktionschef Nils Wieruch freute sich, den Landtagsabgeordneten Kai Vogel auf Plakaten in der gesamten Stadt vorzufinden. Er ging noch einmal auf die wachsende Bedeutung der alternativen Energien ein. Die SPD legt nach Aussagen des Fraktionschefs großen Wert darauf, eine Infrastruktur für E-Mobilität zu etablieren. Der entsprechende Antrag der Sozialdemokraten wurde in die Ausschüsse verwiesen. Er zielt darauf ab, bis zu zehn Ladestationen im Stadtgebiet zu schaffen.

Glücksgriff-Chefin Ingrid Pöhland sprach sich, wie Ernst-Dieter Rossman, dafür aus, sich insgesamt „jünger auszurichten“. Die SPD sollte noch mehr auf Themen von Jugendlichen eingehen und ihnen eine Stimme geben. Bei politischen Diskussionen gelte es, gemeinsame Interessen herauszuarbeiten. Der Landtagsabgeordnete Kai Vogel schwor die Genossen auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. Er erinnerte an von den Sozialdemokraten auf Landesebene erzielte Erfolge. Es sei der SPD gelungen, über 2000 zusätzliche Lehrkräfte an Schulen einzustellen. Auch die Einstellung von deutlich mehr Polizisten sei der SPD zu verdanken. „Bis 2023 würden es 500 Polizeibeamte mehr sein“, versprach Vogel. Die Genossen blicken dem Wahlkampf positiv entgegen. Bei Torsten Albig handele es sich um den beliebtesten Politiker in Schleswig-Holstein.

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