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Bis nach Hamburg zu sehen : Feuer in Schenefeld: Brand nach fast 14 Stunden gelöscht

vom
Aus der Onlineredaktion

Bei dem Großfeuer in Schenefeld wurden zwei Menschen verletzt. Schaulustige erschwerten den Feuerwehreinsatz.

shz.de von
erstellt am 10.Aug.2017 | 20:39 Uhr

Schenefeld/Pinneberg | Nach langwierigen Löscharbeiten in der Nacht zu Freitag hat die Feuerwehr einen Großbrand in einer Tennishalle in Schenefeld (Kreis Pinneberg) am frühen Morgen gelöscht. Aufgrund von tief im Gebäude liegenden Brandnestern und einer nicht auszuschließenden Einsturzgefahr hatten sich die Löscharbeiten als besonders schwierig erwiesen, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

In der Nacht war unter anderem ein Kettenbagger im Einsatz, der Gebäudeteile einriss, um die Löscharbeiten von Außen zu erleichtern.

Das Feuer war am Donnerstagmittag ausgebrochen. Wie die Feuerwehr mitteilte, war es in einem Konferenzraum innerhalb des Gebäudekomplexes entstanden. Ein Mann wurde mit Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, ein weiterer wurde vor Ort wegen Atembeschwerden behandelt.

<p>Von mehreren Seiten bekämpfen die Feuerwehren die Flammen.</p>

Von mehreren Seiten bekämpfen die Feuerwehren die Flammen.

Foto: Plock
 
<p>Die Tennishalle brennt in voller Ausdehnung.</p>

Die Tennishalle brennt in voller Ausdehnung.

Foto: Vogel

Auf benachbarte Gebäude sei das Feuer nicht übergegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Jedoch sollen mehrere Fahrzeuge eines anliegenden Autohauses ebenso wie die auf dem Hof parkenden Autos durch die Hitze stark beschädigt worden sein.

An der Tennishalle parkende Autos wurden durch das Feuer zerstört.

An der Tennishalle parkende Autos wurden durch das Feuer zerstört.

Foto: dpa
 
Die ausgebrannte Tennishalle.

Die ausgebrannte Tennishalle.

Foto: Dominick Waldeck

Insgesamt waren mehr als 300 Einsatzkräfte aus fast allen Feuerwehren des Kreises Pinneberg im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache waren zunächst unklar. Die Rauchentwicklung war weithin sichtbar.

Die Polizei beklagte, dass Schaulustige die Arbeit der Einsatzkräfte erschweren würden. Unbeteiligte wurden gebeten, den Bereich zu verlassen. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Der Verkehrsverbund VHH stellte den Busverkehr ein beziehungsweise leitete den Verkehr teilweise um. Weil Busse verspätet eingesetzt werden könnten, würde es zu Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr im Westen Hamburgs kommen, hieß es.

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