zur Navigation springen

Holstenplatz in Schenefeld : Feuer im Bad sorgt für Großeinsatz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Rettungshubschrauber wurde angefordert -der Brand war allerdings schnell gelöscht. Es gibt keine Verletzten.

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2015 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Dichter schwarzer Qualm dringt aus dem Fenster im Obergeschoss des Mehrfamilienhauses. Feuerwehr und Polizei rasen zum Holstenplatz. Der Rettungshubschrauber Christopher 29 aus Hamburg landet am Parkgrund. Polizeibeamte bringen den eingeflogenen Notarzt zum Einsatzort. Um 11.12 Uhr ist noch völlig unklar, ob sich Adolf Fuhrmann (83) noch in seiner Wohnung befindet. Das vermutet seine Frau Margarete, als sie vom Einkaufen nach Hause kommt und den Qualm und Brandgeruch wahrnimmt. Wenige Minuten später kann die 84-Jährige aufatmen. Die Feuerwehr gibt Entwarnung. Es befindet sich keine Person mehr in der Wohnung.

Mit 30 Rettungskräften war die Schenefelder Feuerwehr gestern im Einsatz. „Es gab eine starke Rauchentwicklung“, sagte Einsatzleiter Björn Eggerstedt. Der Brand ist laut Eggerstedt im Badezimmer, im Dachgeschoss des Hauses ausgebrochen. Ein Durchlauferhitzer hatte Feuer gefangen. Eggerstedt geht von einem technischen Defekt aus. Den Brand hatten die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle. Trotzdem: Der Rauch drang in alle Räume. Die Wohnung, in der das Ehepaar seit 1963 lebt, ist zurzeit nicht nutzbar. Schenefelds Ordnungsamtschef Axel Hedergott war vor Ort, kümmerte sich um das Ehepaar. „Wir werden versuchen, einen Platz in der Seniorenresidenz oder in einer Pension zu finden.“ Er begleitete Adolf Fuhrmann in die Brandwohnung, um seine Medikamente für ihn zu holen. Als das Feuer ausbrach, war der Senior im „Stadtzentrum“. Willy Matzen, zu Besuch auf dem Wochenmarkt, war einer der ersten, der das Feuer entdeckte. Er wusste, wo Adolf Fuhrmann war und eilte zu ihm, um ihn schonend auf die Nachricht vorzubereiten. „Er ist doch schwer herzkrank.“

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen