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Schenefelder Tageblatt

26. September 2017 | 12:58 Uhr

Vorstellung : „Feine Herrschaften“ im Forum

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Das Theater Schenefeld feiert am 3. Juni mit englischer Komödie Premiere. Karten kosten neun Euro.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | Mit den „Feinen Herrschaften“ des englischen Autors Peter Coke präsentiert das Theater Schenefeld ein besonders Theatervergnügen. Veranstaltungsort für die in den 1950er Jahren spielende Komödie ist das Forum, Achter de Weiden. „Wir haben das Stück schon einmal vor 28 Jahren aufgeführt. Es ist schon damals so herrlich angekommen. Der englische Humor hat immer seine Güte gehabt“, betont Theater-Chef Michael Matthiesen, der gemeinsam mit Karin Niß die Regie übernommen hat. Das Stück beleuchte die geheimen Seiten der englischen Mittelschicht.

Zur Handlung: Die sich in Lady Applebys Pension zusammenfindenden, vornehmen Leute haben vielseitige Interessen und hohe Ideale. Pensionsinhaberin Lady Appleby und ihre Freundin Alice Miller widmen sich der Wohltätigkeit an Minderbegüterten. Das ehrenwerte Handeln erfordert seinen Tribut in Form von Geld. Hilfe erfährt Lady Appleby von ihren dankbaren Mietern. Dazu gehören ein korrekter und überpünktlicher, immer mit der Stoppuhr rumlaufender General a.D., eine exaltierte Gesangslehrerin und eine etwas seltsame Porzellanrestauratorin.

Lady Appleby hat zusätzlich auch noch Lily als Dienstmädchen bei sich aufgenommen. Bei ihr handelt es sich um eine auf die schiefe Bahn geratene junge Frau. Die illustre Gesellschaft kommt schließlich nach dem Vorbild Robin Hoods auf eine besondere, auch unter den Begriff „Beschaffungskriminalität“ fallende, Idee. Doch als eines Tages die Männer von Scotland Yard an der Tür klingeln, kommen die „feinen Herrschaften“ gehörig ins Schwitzen. Fliegt nun alles auf? Müssen die Ladys und der General hinter Gitter?

Was ist schon normal?

„Normalerweise ja“, verrät Regisseur Matthiesen. Aber was sei in diesem Haus schon normal? Theater-Urgestein Niß denkt ebenfalls gern an die damalige Aufführung zurück. Matthiesen habe bereits vor den Proben mit ihr gesprochen. Er habe sie gebeten, diesmal doch lieber mit ihm Regie zu führen, als erneut die Hauptrolle zu übernehmen. „Die unterschiedlichsten Charaktere prallen im Stück aufeinander“, erläutert Matthiesen. Doch gemeinsam zögen die für eine ehrenwerte Sache kämpfenden Menschen „an einem Strang“.

Bekannte Schauspieler wie Birte Giesel, Klaus Peter Fischer, Andrea Matthiesen und Katja Lahmann sind in den Hauptrollen zu sehen. „Alle Schauspieler fügen sich mit unheimlicher Begeisterung in die Rollen“, lobt der Regisseur. Im Stück könne man sich „völlig zurücklehnen“, um die egozentrischen Akzente einer jeden Persönlichkeit zu genießen. Auch auf das erlesene, mit vielen Details bestückte und von Manfred Laudan und Christine Jacob gestaltete Bühnenbild dürfen die Zuschauer gespannt sein. Die Darsteller üben bereits seit Februar. Am 3. Juni feiert die schwarze Komödie Premiere. Der Vorhang öffnet sich um 19.30    Uhr. Sechsmal wird das Stück bis zum 12. Juni aufgeführt. Karten kosten neun, ermäßigt fünf Euro.

Aufführungstermine sind am Freitag, 3. Juni, um 19.30 Uhr, Sonnabend, 4. Juni, um 19.30 Uhr, Sonntag, 5. Juni, um 18 Uhr, Freitag, 10. Juni,  um 19.30 Uhr, Sonnabend, 11. Juni,  um 19.30 Uhr und am  Sonntag, 12. Juni, um 18 Uhr. Karten gibt es von montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr unter Telefon 04101-606141 und unter www.theater-schenefeld.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Dazu gehören: Bücher Heymann im Stadtzentrum Schenefeld, Schreibwaren Hollmann, Friedrich-Ebert-Allee 20 und Buchhandlung Cremer, Hauptstraße 51 in Halstenbek.
Karte
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