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„StiMMfonie“ in Schenefeld : Fantastisches Musik-Gruseln

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Ausverkauftes Haus, starke Auftritte und Halloween-Atmosphäre. Seelig: „Das war eine beachtliche Leistung“.

Schenefeld | Kürbisse, Spinnen und Totenköpfe haben bei der „1. StiMMfonie“ im Schenefelder Forum für eine wahrlich gruselige Atmosphäre gesorgt. Wie das Bühnenbild waren auch die Lieder auf das Halloween-Fest abgestimmt. Der Unterstufenchor des Gymnasiums Schenefeld unter Leitung von Peter Seelig eröffnete das Konzert mit Liedern wie „Mrs. Spooky“ und „Wenn die Turmuhr zwölfe schlägt“. In gewohnter Manier rockte Seelig mit seinen Vampir-, Hexen- und Zauberschülern die Bühne.

Für den fetzigen Vortrag des ausdrucksstarken Chors mit 100 Schülern der fünften und sechsten Klassen gab es dann auch jede Menge Applaus im ausverkauften Forum. „Das war eine wirklich beachtliche Leistung“, bilanzierte Seelig.

Mit seinem Unterstufenchor, darunter zahlreiche „neue“ Fünftklässler, gab es vor der Aufführung lediglich drei Probetermine. „Bühnenbau, Technik und Ton – hier kommt alles aus einer Hand“, erläuterte Seelig. Sogar ein „bisschen Gruselstimmung“ sei dabei. Die Schüler verließen unter Klatschen des Publikums nach und nach die Bühne.

Sänger sorgen für Spaß pur

Mit dem Rennsteiglied, der heimlichen Hymne Thüringens, besang die Gruppe „5idelity“ in streberhaft anmutenden Pullundern die Schönheiten des Thüringer Waldes. „Auf der Bühne waren bereits einige schaurige Gestalten und wir dachten, wir gehören dazu“, so die international erfolgreichen „Schwiegermutterlieblinge“.

Mit eigens kreierten Passagen wie „Döner Mädchen, du Döner-Braut, ich liebe es, wenn dir noch eine Zwiebel rausschaut“ sorgten die A-Cappella-Sänger für verblüfftes Gelächter.

Für Chorleiter Peter Seelig war es ein Leichtes, die Gruppe nach Schenefeld zu locken, da er in früheren Jahren bereits mit Sänger Sebastian „Spätzle“ Trepesch gemeinsam auf der Bühne stand. Die fünf Musiker von „5idelity“ traten bereits auf diversen Bühnen Deutschlands auf. Sie gewannen sogar beim „Bundescontest a cappella 2008“ in der Kategorie „Pop Amateure“. Die ehemaligen Studenten hatten sich vor elf Jahren an einer thüringischen Universität kennengelernt. „Wir möchten das machen, was uns Spaß macht und unseren Humor ausleben“, brachte es Spätzle auf den Punkt.

Für die Schenefelder Chormitglieder waren die A-Cappella-Sänger voll Lob. „Die Jugendlichen haben richtig was drauf und die Atmosphäre hier ist sehr schön“, sagte Spätzle.

Anschließend betrat der Schenefelder Pop-Chor „Just Now“ unter Leitung von Britta Dierks die Bühne. Wie man es von den Schenefeldern gewohnt ist, bedienten sie sämtliche musikalischen Richtungen. Die Freude am Musizieren war den Sängern anzumerken.

Die Zuschauer belohnten den Stilmix dann auch mit viel Applaus. Auf einen peppigen Vortrag von Herbert Grönemeyers Song „Ich finde keinen Parkplatz“ folgten eindrucksvoll interpretierte Lieder wie „77 Sunset Strip“ und „Moon River“.

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erstellt am 03.Nov.2014 | 10:00 Uhr

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