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Schenefelder Tageblatt

18. Oktober 2017 | 07:42 Uhr

Facebook: "Ich bin online und du?"

vom

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | Ein Leben ohne das größte Online-Netzwerk "Facebook" ist für viele Jugendliche nahezu unvorstellbar. Umfragen zufolge sind 90 Prozent der 13- bis 21-Jährigen in Deutschland auf dem beliebtesten Social Network präsent. Immer mehr dieser jungen Menschen sind von "Facebook" abhängig. Sie isolieren sich von der Wirklichkeit, vernachlässigen die Schule, Familie und reale Kontakte.

So fehlten Jugendlichen immer mehr der direkte Kontakt und das Zusammensein untereinander. Sie versuchen krankhaft, so oft und so lange wie möglich bei "Facebook" eingeloggt zu sein und verbringen so teilweise mehrere Stunden am Tag an ihren Smart Phones und Computern. Dabei erfinden Jugendliche oft eine neue Art zu kommunizieren, welche besonders Rechtschreibung und Sprache negativ beeinflusst. Jedoch sind dies nicht die einzigen Gefahren. Menschen, die die psychische Störung Pädophilie (sexuelles Interesse an Kindern) haben, nutzen Facebook, um an Kinder und an Jugendliche heranzukommen. Diese erkennen die Gefahr oft nicht und können nicht unterscheiden, wer ihnen dort wirklich "gegenüber" sitzt.

Ein anderes großes Thema bei "Facebook" ist das Cybermobbing. Nacktbilder, Gerüchte, peinliche Partyvideos: Zunehmend nutzen Jugendliche das Internet, um anderen das Leben zur Hölle zu machen. Da die Täter wegen den oft fehlenden Informationen über ihre Person nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, entwickelt sich das virtuelle Schikanieren zum Massenphänomen. Jedoch sind sich viele Teenager dieser großen Gefahren und Risiken oft nicht bewusst. Grundsätzlich ist es wichtig, dass Jugendliche einen guten Umgang mit "Facebook" bekommen und das der Spaß nicht später zur Gefahr wird.

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