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Schenefelder Tageblatt

21. Oktober 2017 | 20:32 Uhr

Krisen Kita Schenefeld : Es wird wieder gebaut

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Ambitionierter Zeitplan: „Biene Sonnenstrahl“ soll Ende Dezember fertig sein. Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2015 geplant.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Baustopp: Fast zwei Jahre lang wurde an der Lindenallee kein Stein bewegt. Jetzt wird wieder gebaut und malocht. Noch ist Maurer Michael Evers allein auf der Baustelle. Doch schon in den kommenden Tagen werden auch der Zimmermann und der Dachdecker anrücken. Die Stadt drückt aufs Tempo – und zwar gewaltig. Bis Ende des Jahres soll Schenefelds Krisen-Kindergarten bis auf die Außenanlagen endlich fertig sein. Die Eröffnung könnte dann im Frühjahr 2015 erfolgen. So sieht es der ambitionierte Zeitplan vor, der im Rathaus aufgestellt wurde. Die Kosten für den Neubau werden bei zirka 1,3 Millionen Euro liegen.

Rückblick: Nach Fehlern bei der Ausschreibung friert der Kreis 2012 Fördermittel des Bundes und des Landes ein. Der Bauherr, das Förderzentrum Friedrichshulde, kann die Finanzierung nicht gewährleisten. Nach monatelangen Verhandlungen übernimmt die Stadt den Rohbau, baut den Waldorf-Kindergarten jetzt zu Ende. Friedrichshulde wird Träger der Einrichtung.

Neue Ausschreibungen, eine Baugenehmigung für einen kleinen Anbau, die geplante Eisspeicherheizung: Die Stadt konnte nicht gleich loslegen, obwohl der Vertrag mit Friedrichshulde im April unterzeichnet wurde. „Das hat alles länger gedauert als gedacht“, räumt Andreas Bothing aus dem Rathaus ein.

Doch Schenefeld möchte die Kita zukunftssicher machen: Die Einrichtung bekommt eine richtige Küche, zudem einen zweiten Technikraum für die Eisspeicherheizung. Auch in puncto Energieeffizienz soll die Kita Vorbildcharakter haben. Die Fenster werden vergrößert, um mehr Licht in den Räumen zu haben.

Dach, Fenster, Türen: Der Bau soll möglichst schnell „dicht“ sein, damit das Wetter den straffen Zeitplan nicht durcheinanderwirbeln kann. Zeit ist im wahrsten Wortsinne Geld. Der Bau muss bis Ende des Jahres abgenommen sein, damit Schenefeld die Fördermittel in vollem Umfang abgreifen kann. Es geht um 330.000 Euro. Bisher sollten 20 Krippenplätze und 15 Elementarplätze in der Waldorfkita entstehen. Doch die Stadt erwägt, die Option zu nutzen, aus einem großen Aufenthaltsraum einen weiteren Gruppenraum zu machen. Dann könnten 20 weitere Kinder zwischen drei und sechs Jahren einen Kita-Platz bekommen.

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