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Schenefelder Tageblatt

23. Oktober 2017 | 06:50 Uhr

Schenefeld : Es fallen weitere Barrieren

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Bordsteine werden abgesenkt, Sperrgitter beseitigt und versetzt.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Hohe Bordsteine an der falschen Stelle. Sperrgitter, die Radfahrer behindern, Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, in ihrer Mobilität behindern: Diese Situation soll sich noch in diesem Jahr zum Besseren verändern. In Schenefeld fallen die Barrieren. Im Bauausschuss wurde gleich ein ganzes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das bis Ende 2016 umgesetzt werden soll.

SPD und Grüne hatten schon im vergangenen Jahr mit Unterstützung der AG Barrierefreiheit die neuralgischen Punkte im Stadtgebiet identifiziert. „Manchmal reicht es schon, den Bordstein abzusenken, um das Ziel zu erreichen“, sagte Grünen-Fraktionschef Mathias Schmitz. Das soll jetzt zum Beispiel beim Übergang vom Kreuzweg in die Jahnstraße passieren, im Rosenweg, bei den Verbindungswegen Mittelweg, Bogenstraße und Friedrich-Ebert-Allee, im Kurzen Kamp sowie im Bereich Parkgrund.

Vom Rosenweg in Richtung Tulpenweg sollen die Sperrgitter ganz verschwinden. In Gegenrichtung – zur Jahnstraße – sollen sie dagegen bleiben. Bauamtsmitarbeiter Helge Feber hatte aus Verkehrssicherheitsgründen von einem Abbau abgeraten, da der Rosenweg ein wichtigen Schulweg für die Grundschüler sei. Die Politik folgte diesem Rat. Im Bereich Königsberger Straße /Blocksberger Moor sollen die bestehenden Sperrgitter soweit auseinander gezogen werden, dass er von Radfahrern besser genutzt werden kann. „Der Weg ist eine wichtige Verbindung von der Siedlung nach Halstenbek“, sagte Schmitz. Ebenfalls beschlossen: Der Verbindungsweg zwischen Wurmkamp und Dannenkamp soll gepflastert werden.

Grundsätzlich wurde von den Grünen kritisiert, dass in der Bogenstraße ebenso wie in der Jahnstraße die Gehwege zu schmal, die Bordsteine zu hoch und die Grundstückszufahrten zu steil seien. Rollstuhlfahrer könnten nur auf der Straße fahren. Die Gehwege seien für Kinderwagen und Rollatoren schwierig bis gefährlich. Vorschlag der Grünen: Bei einem Neubau sollten die Fußwege auf Straßenniveau abgesenkt werden. Das sei aber nur langfristig umsetzbar.

Barrierefreiheit spielt in Schenefeld eine immer größere Rolle. Das Jugend- und Kommunikationszentrum Schenefeld (Juks) soll nachträglich mit einem Fahrstuhl ausgerüstet werden, damit auch Menschen mit Handicap die Chance haben, die Räumlichkeiten im ersten Stock zu erreichen. Die Kosten für den kompletten Umbau trägt die Jubiki gGmbH als Träger des Juks.

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