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Kongress in Schenefeld : Energie ist mehr als nur Strom

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Referenten für die Bürgerveranstaltung am 22. November stehen jetzt fest.

Schenefeld | Wenn es um die Gestaltung der Zukunft geht, reden Schenefelds Bürger mit. Verwaltungschefin Christiane Küchenhof lädt für den 22. November zum zweiten Bürgerkongress ins Rathaus ein. „Wir sind ganz gespannt auf die Ideen der Bürger“, sagt die 46-Jährige. Sie hofft auf Impulse von außen, auf Anregungen, Anstöße und fruchtbare Diskussionen. Die Geburtsstunde der Schenefelder Tafel schlug auf dem ersten Bürgerkongress am 18. Juni 2011. Heute versorgt die Einrichtung 400 bedürftige Menschen. „Das ist der schönste Erfolg aus dem ersten Bürgerkongress“, betont Küchenhof.

„Energie ist mehr als Strom“ lautet das Motto der Zukunfts-Werkstatt. Was damit gemeint ist, spiegelt sich in den Referenten wider, die die Stadt für diese Veranstaltung gewinnen konnte. Monika Griefahn, ehemalige Umweltministerin und Mitbegründerin von Greenpeache, wird das klassische Feld der Energiepolitik abdecken. Es geht um die Aufgaben für die Kommunen und die Perspektiven für die Bürger.

Was „energievolle Bürger“ in einer Stadt bewegen können, wird an zwei Musterbeispielen verdeutlicht. Lisa Strobl, Sozialarbeiterin der Stadt, gab 2011 den Impuls für die Tafelgründung. „Mit kleiner Energie wurde ein großes Feuer entfacht“, sagt Strobl, weil sich Schenefelder für das Projekt engagiert hätten. Die Schüler Alexander Hofmann, Jonas Jahn, Philipp Rathscheck und Malte Westphal werden aufzeigen, welche Energie aufgebracht werden muss, um einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Die vier hatten sich für einen Skatepark engagiert. Mit einem Brief an die Bürgermeisterin fing es an. Heute steht eine Skateanlage für mehr als 30.000 Euro auf dem Gummiplatz am Schulzentrum.

Welche Energie die Medien – in positiver wie in negativer Sicht – erzeugen können, wird der Journalist Jörg Frenzel aufzeigen. Wie die Quellen der eigenen Energie erkannt und genutzt werden können, wird Galerist und Yogalehrer Gerd Uhlig im Plenum vorstellen.

Nach den Impulsreferaten schlägt die Stunde der Bürger. Die „Open-Space-Methode“: Am Konzept wird nichts geändert. Die Teilnehmer bestimmen die Tagesordnung selbst. Wer ein Thema vorschlägt, übernimmt die Leitung der Arbeitsgruppe. Die Moderation der Veranstaltung (Zeit: 10 bis 17 Uhr) liegt erneut in den Händen von Traute Müller, Ex-Senatorin für Stadtentwicklung in Hamburg.

Vereine, Schulen, Unternehmen, Institutionen, Politiker: Alle gesellschaftlichen Gruppen sollen am 22. November im Ratssaal vertreten sein. 125 Bürger diskutierten 2011 mit. Küchenhof hofft bei der Neuauflage auf eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen verschwinden nicht in der Schublade. Die Verwaltung und die Politik sollen die Ideen aufgreifen – wie bei der Tafel.

Die Stadt nimmt ab sofort verbindliche Anmeldungen entgegen. Telefon: 040-83037101, Fax: 040-83037177, Mail: rathaus@stadt-schenefeld.de. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober. 
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erstellt am 26.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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