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Schenefelder Tageblatt

20. Oktober 2017 | 16:46 Uhr

Schenefeld : Eintauchen in die Welt der Berufe

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Stadt liefert Orientierung im Ausbildungsdschungel. Zum fünften Mal hat sie die Jobbörse auf die Beine gestellt, zum ersten Mal im JUKS.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 00:37 Uhr

Der Blick von Eileen Schulz huscht einmal kurz über die fünf DIN A4-Seiten, auf denen Firmen und Ansprechpartner verzeichnet sind. Dann betritt die Schenefelderin gemeinsam mit ihren Freundinnen Enken und Vanessa den großen Saal im JUKS. Stimmengewirr, ein bisschen Gedränge. Die drei Schülerinnen sind mitten drin in der Jobbörse.

Die Stadt liefert Orientierung im Ausbildungsdschungel. Zum fünften Mal hat sie die Jobbörse auf die Beine gestellt, zum ersten Mal im JUKS. Mehr als 400 Schüler des Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule können sich vor Ort informieren, erste Kontakte knüpfen. Die Auswahl ist groß: Vom klassischen Ausbildungsberuf bis zum Hochschulstudium bei der Bundeswehr reicht das Berufsspektrum.

Am Stand der Bundeswehr versorgen sich viele Schüler mit Flyern und Infopaketen. „Das Interesse an einer Ausbildung bei der Bundeswehr ist gestiegen“, sagt Stabsfeldwebel Thorsten Weinhardt. Er ist Karriereberater bei der Bundeswehr. Technische, kaufmännische und medizinische Berufe, dazu Studienplätze in Hamburg und in München: Die Bundeswehr bietet das größte Berufspaket an.

Aber auch die Schenefelder Unternehmen zeigen Präsenz: Harry Brot, einer der größten Arbeitgeber in Schenefeld, stellt den Schülern vier Ausbildungsberufe vor. Angebote gibt es ebenso für Hauptschüler wie für Abiturienten. Vor Ort ist auch die Stadt Schenefeld, der Kindergarten Rasselbande, Groth Feinwerktechnik, Interschalt, die Sparkasse Südholstein, die Polizei, der A. Beig Verlag aus Pinneberg, die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, der Bezirks-Schornsteinfegermeister und die DAK. Ob für Eileen etwas dabei war? In welche Richtung es nach dem Abi gehen soll, weiß die 15-Jährige noch nicht so genau. „Ich möchte vielleicht etwas mit Chemie machen.“

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