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Schenefelder Tageblatt

22. August 2017 | 23:02 Uhr

Schenefeld : Ein Plan für den Sport soll her

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Jetzt wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Im zweiten Schritt soll ein Gutachten in Auftrag gegeben werden.

Schenefeld | Schule, Sportvereine, Freizeitangebote: Auf die massiven Umwälzungen in der Bildungs- und Sportlandschaft wird die Stadt jetzt reagieren. Der Vorstoß der SPD, einen Sportstättenentwicklungsplan aufzustellen, wurde im Rat einstimmig auf den Weg gebracht. „Endlich fassen wieder dieses Thema an“, sagte Andreas Wilken (OfS). Der Spartenleiter Fußball bei Blau-Weiß 96 erinnerte daran, dass dem Verein eine weitere Sportfläche versprochen wurde. SPD-Fraktionchef Nils Wieruch betonte, dass „neue Konzepte“ nötig sind.

In den kommenden Monaten soll geklärt werden, was in Schenefeld gewünscht und gebraucht wird. „Wir müssen sammeln und filtern“, betonte CDU-Fraktionschef Hans-Jürgen Rüpcke. Die Bestandsaufnahme will die Politik übernehmen, erst in einem zweiten Schritt soll dann ein Planungsbüro beauftragt werden, das auch zu den Konzepten und den Kosten etwas sagen kann, die auf die Stadt zukommen werden. Alle Sportvereine in der Stadt sollen befragt werden. Dafür wird die Arbeitsgruppe Sportstättenbedarfsplanung wieder aktiviert. Zuletzt wurde mit dem Kunstrasenplatz am Sportzentrum Achter de Weiden eine neue Sportstätte für Schenfeld gebaut. Im Bereich Freizeit hat die Stadt den Skatepark am Gummiplatz realisiert. Ein Sportstättenentwicklungsplan: In Pinneberg wurde er aus Kostengründen verworfen. Tornesch hat sich einen geleistet.

Bei der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 – mit 3100 Mitgliedern einer der größten Vereine im Kreis Pinneberg – rennen die Politiker mit ihrer Entscheidung offene Türen ein. Geschäftsführer Frank Böhrens hatte sich schon im April dieses Jahres für einen Sportentwicklungsplan ausgesprochen.

Neue Flächen für den Sport: Gibt es die überhaupt noch in der Stadt? Im September 2013 wurde die Überarbeitung des 33 Jahre alten Flächen-Nutzungsplans politisch von CDU, Grünen und BfB beerdigt. Die Areale im Landschaftsschutzgebiet sollen nicht angefasst werden. Für SPD-Chef Wieruch stand schon damals fest: Eine neue Sportanlage innerhalb des Siedlungsgebietes sei unmöglich zu realisieren.

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erstellt am 08.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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