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Schenefelder Tageblatt

26. September 2017 | 04:11 Uhr

Ein Grillplatz für die Bürgerwiese

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schenefelds Rotarier engagieren sich erneut / Konzept wird im Bauausschuss vorgestellt / Aufbau für 17. Mai geplant

Wenn es jemanden in Schenefeld gibt, der ganz fest an die Bürgerwiese glaubt, dann ist das Dirk Matzen. Der Landschaftsarchitekt hat immerhin das Konzept für dieses Areal zwischen Schul- und „Stadtzentrum“ erstellt. Und Matzen ist Rotarier – und Schenefelds Rotarier haben die Bürgerwiese von Anfang an unterstützt, die Obstbäume gespendet, die auf der 5500 Quadratmeter großen Fläche stehen.

Jetzt folgt die nächste rotarische Hilfsaktion. Wie 2013 bereits angekündigt, möchten die Rotarier einen Grillplatz errichten. Er soll im Eingangsbereich aufgebaut werden. Das Konzept wird Matzen am kommenden Donnerstag im Bauausschuss (Beginn: 19 Uhr im Rathaus ) vorstellen. Gibt die Politik grünes Licht, soll der neue Grill bereits am 17. Mai aufgebaut werden – und dem bisher eher tristen Rasenstück Leben einhauchen.

Schenefelds Bürgerwiese ist längst zur Problemwiese geworden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung tendiert bisher gen Null. Spielende Kinder, Sonnenhungrige, die sich auf der Liegewiese eine Pause gönnen, Familien, die picknicken, die hier ihre Freizeit genießen: von all dem keine Spur. Den breiten Sandweg und die große Grünfläche nutzen manchmal Spaziergänger mit ihren Hunden. 2012 wurde mit dem Bau der Wiese begonnen. Bisher hat die Stadt zirka 70 000 Euro in das auch politisch umstrittene Projekt gesteckt. Grüne, BfB und auch Teile der SPD sehen die Wiese längst als gescheitert an, suchen nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Vor allem die CDU hatte sich für die Bürgerwiese stark gemacht.

2014 – der Sommer der Bewährung? Die Wiese steht längst unter Beobachtung, denn Flächen sind knapp in Schenefeld. Eine Bürgerwiese ohne Bürger kann sich die Politik nicht lange anschauen.

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