Blankeneser Chaussee : Dürfen Radfahrer in Schenefeld bald auf die Straße?

Mit diesem Thema befasst sich am Donnerstag, 22. Januar, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt.

shz.de von
20. Januar 2015, 16:00 Uhr

Schenefeld | Viele Radwege in Schenefeld entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Dazu zählen auch die Radwege an der Blankeneser Chaussee. Sie sind nur 0,8 Meter breit. Gefordert ist eine Mindestbreite von 1,50 Metern. Zudem ist der Zustand nach Einschätzung des Bauamtes als mangelhaft zu bezeichnen. Eine Schenefelderin ist jetzt aktiv geworden. Sie hat bei der Stadt den Antrag gestellt, die Benutzungspflicht für die Radwege in der Blankeneser Chaussee aufzuheben. Radler dürfen dann auf die Straße. Mit diesem Thema befasst sich am Donnerstag, 22. Januar, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus am Holstenplatz. Die Zuständigkeit für die Aufhebung der Benutzungspflicht liegt aber nicht bei der Stadt, sondern bei der Verkehrsbehörde des Kreises.  

Im Zuge der Lärmentwicklungsplanung hatte die Stadt schon 2014 darüber diskutiert, zwischen Osterbrooksweg und der Kreuzung an der Hauptstraße Schutzstreifen für Radfahrer einzurichten. Sollte die Benutzungspflicht tatsächlich aufgehoben werden, dürften die bestehenden Radwege weiter genutzt werden. Die Beschilderung würde aber wegfallen.

Weitere Themen im Ausschuss: die künftige städtebauliche Entwicklung im Dorf und die angedachte Nachverdichtung in der Siedlung, im sogenannten „Dichterviertel“ zwischen Moorweg, Swatten Weg, Klaus-Groth-Straße und Gorch-Fock-Straße. Die Stadt hat eine Meinungsumfage bei den Grundstückseigentümern gestartet.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen