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Kampf gegen Leukämie : Drei mögliche Stammzellenspender für die 16-jährige Paula gefunden

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Hoffnung für die krebskranke Paula Rüpcke aus Schenefeld: Drei Menschen sind in der Lage, mit ihren Stammzellen das Leben der Schülerin zu retten.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2017 | 15:48 Uhr

Schenefeld | Die Typisierungsaktion für die 16-jährige Paula Rüpcke aus Schenefeld war erfolgreich: 3000 Menschen kamen am Wochenende zur Feuerwehr Schenefeld, um der an Leukämie erkrankten Jugendlichen zu helfen. Jetzt wurden in der weltweiten Datenbank drei geeignete Stammzellenspender gefunden. „Wo die potenziellen Stammzellenspender herkommen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden“, erklärt Dennis Fuchs von der Schenefelder Wehr.

Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto größer ist die Chance, dass sich in der weltweiten Datenbank ein Stammzellenspender für Krebskranke findet. Auf der Seite des DKMS wird erklärt, wie man sich ohne Typisierungsaktion vor Ort registrieren lassen kann.

Die weitere Behandlung von Paula wird im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fortgeführt. Einen Zeitpunkt für die anstehende Transplantation gebe es noch nicht. Der Jugendlichen geht es zurzeit den Umständen entsprechend gut. Die Schülerin war bis zu ihrer Krankheit selbst in der Jugendfeuerwehr aktiv. Ihre Schenefelder Feuerwehrkollegen haben deshalb keine Sekunde gezögert und eine Typisierungsaktion mit der DKMS organisiert.

Am 13. Februar hatte Paula ihre Diagnose erhalten. Seitdem ist sie in Behandlung, hat mehrere Chemotherapie-Durchgänge hinter sich, war nur wenige Tage zwischen den Therapien zu Hause. Teilweise sei sie so geschwächt, dass sie allein nicht aufstehen kann, berichtet ihr Vater Jörn Rüpcke. „Ihr kann nur noch eine Spende helfen.“ Zwar sei es den Ärzten gelungen, die Krebszellen zurückzudrängen. Es sei „aber nur eine Frage der Zeit“, wann sie wiederkommen. „Mental ist das eine Berg- und Talfahrt.“

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