Kunstaustellung : Doppelte Vernissage im Schenefelder Stadtzentrum

Ein Luftballon fliegt gen Himmel - als Symbol für das „Loslassen“: Galerist Gerd Uhlig und Künstlerin Cornelia Diegmann suchen häufig gemeinsam nach Titeln für Werke der Künstlerin.
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Ein Luftballon fliegt gen Himmel - als Symbol für das „Loslassen“: Galerist Gerd Uhlig und Künstlerin Cornelia Diegmann suchen häufig gemeinsam nach Titeln für Werke der Künstlerin.

Zeitgleiche Ausstellung des Kunstkreises Schenefeld und von Gerd Uhlig von der Ateliergalerie. Beide Veranstaltungen konnten im Wechsel besucht werden.

shz.de von
12. Mai 2014, 15:00 Uhr

Schenefeld | Erstmals veranstalteten die Mitglieder des Kunstkreises Schenefeld und Gerd Uhlig von der Ateliergalerie zum gleichen Zeitpunkt eine Vernissage im Stadtzentrum. Kunstinteressierte genossen es, die Ausstellungen abwechselnd zu besuchen. Das war für die Besucher ein leichtes, denn beide Galerieräume liegen sich gegenüber. „Wir haben die Termine bewusst so gelegt und möchten gerne an einem Strang ziehen“, erläuterte Galerist Gerd Uhlig.

Rote Vögel, Damen mit 20er-Jahre-Hüten und Hafenstimmung: Auf den Bildern der Künstlerin Cornelia Diegmann gibt es viel zu entdecken. Insgesamt 30 Bilder von Diegmann in Acryl- und Mischtechnik sind ausgestellt. Die Auswahl der Themen ist breit gefächert.

Bei Diegmann finden sich sowohl dynamisch-abstrakte Werke als auch moderne, ausdrucksstarke Bilder. Die Farbgebung bei den einzelnen Bildern ist ebenfalls abwechslungsreich. „Wir bieten in unserer Galerie hervorragende Kunst“, so Uhlig. Es lohne sich, vorbeizuschauen. Die Bilder der auf Teneriffa und Norderstedt lebenden Künstlerin sind noch bis zum 31. Mai in der Galerie zu sehen. Ebenfalls spannend: ein Ausflug in die unmittelbar neben der Ateliergalerie gelegenen Räumlichkeiten. Dort präsentiert sich erstmals Künstlerin Kirsten Voss mit ihrer Ikonenmalerei.

In den Räumen des Kunstkreises (oberhalb der Sparkasse Südholstein) ist derzeit eine Ausstellung des Förderzentrums Friedrichshulde mit dem Titel „Knoten“ zu bewundern. Die Bandbreite der Schüler-Arbeiten im Alter von neun bis 20 Jahren ist entsprechend groß. „Besonders hervorheben möchte ich, dass sich alle Lehrer und Schüler mit unglaublicher Einsatzfreude am Projekt beteiligt haben“, lobte die Vorsitzende des Kunstkreises Ingrid Ullrich bei ihrer Eröffnungsrede. Die „beeindruckende Ausstellung“ mit dem Glückssymbol Knoten könne sich sehen lassen. Besondere Inspiration fanden die Schüler unter Anleitung der Kunst- und Handwerkslehrerin Martha Armijos-Koopmann.

Weil die Schüler vielfältige Fähigkeiten für die Erstellung ihrer Arbeiten einsetzten, ist das Ergebnis facettenreich: Unter den Kunstwerken befinden sich sowohl Zeichnungen, als auch Schmuck aus recyceltem Material und Fahrradschläuchen ebenso wie metallgeschmiedete Knoten und Fotoarbeiten zum Thema. Die Ausstellung des Heilpädagogischen Förderzentrums Friedrichshulde ist bis zum 20. Juni zu sehen.

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