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Trickbetrüger in Schenefeld : Diebe geben sich als Telekom Mitarbeiter aus

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Gleich zweimal waren am Mittwoch dreiste Diebe mit der selben Masche unterwegs.

shz.de von
erstellt am 23.Okt.2014 | 11:37 Uhr

Schenefeld | Gleich zweimal waren am Mittwoch dreiste Diebe mit der selben Masche in Schenefeld unterwegs. Zur Mittagszeit klingelten zwei Männer, die sich als Mitarbeiter der Telekom ausgaben, am Haus einer 73-jährigen Frau in der Blankeneser Chaussee. Beide gaben an, die Telefonanschlüsse im Haus kontrollieren zu wollen. Einen Ausweis zeigten sie nicht vor, sie hatten lediglich ein Klemmbrett mit einem Schreiben der Telekom dabei. Die ahnungslose Dame ließ die Männer in ihr Haus. Einer der Männer verwickelte die Frau in ein Gespräch, der andere gab vor, die Messungen durchzuführen und verschwand. Nachdem die Männer das Haus wieder verlassen hatten, stellte die 73-Jährige fest, dass sie bestohlen wurde. Es fehlte Bargeld sowie diverser Schmuck.

Um ca. 14.30 Uhr traten vermutlich die selben Täter in der Mühlenstraße auf. Auch hier verwickelten sie die 74 und 75 Jahre alten Wohnungsinhaber in ein Gespräch und nutzten unbeobachtete Momente, um Schmuck und Bargeld zu stehlen. Den gesamten Schaden beider Diebestouren schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide waren 30 - 40 Jahre alt, hatten kurze, dunkle Haare und waren schlank. Beide waren mit dunkler Hose und dunkler Jacke bekleidet und sprachen deutsch, wobei einer der Täter einen Akzent gehabt haben soll. Hinweise zu den Männern, die möglicherweise aufgefallen sind, weil sie in fast identischer, dunkler Kleidung unterwegs waren, erbittet die Polizei unter 040-830 00530. Es wird geraten, niemanden in die Wohnung zu lassen, den man nicht kennt oder der sich nicht ausweisen kann. Mitarbeiter der Telekom verfügen, ebenso wie Mitarbeiter anderer Unternehmen, über einen entsprechenden Dienstausweis, den sie unaufgefordert vor Betreten der Wohnung zeigen. Im Zweifelsfall sollte über „110“ die Polizei gerufen werden.

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