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Hortplätze in Schenefeld : Die Stadt plant in die Höhe

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Altgemeinde: Das Gebäude soll aufgestockt werden.

shz.de von
erstellt am 04.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Es geht Schlag auf Schlag: Vergangene Woche hatte der Schulausschuss 18 neue Betreuungsplätze an der Gorch-Fock-Schule beschlossen. Morgen folgt der Sozialausschuss. Er tagt ab 19 Uhr im Rathaus am Holstenplatz und soll 15 weitere Hortplätze an der Grundschule Altgemeinde auf den Weg bringen. Die Stadt plant in die Höhe, um den Bedarf abzudecken.

Der Vorschlag: Das bestehende Hortgebäude am Wurmkamp soll aufgestockt werden. Im ersten Stock sollen nicht nur Räumlichkeiten für zwei Gruppen (133 Quadratmeter Nutzfläche) entstehen, sondern auch eine Dachterrasse. Bei diesem Konzept würde nicht nur Platz für die Betreuung von Grundschulkindern nach Unterrichtsschluss geschaffen. Es stünden auch Räumlichkeiten für die Betreuung von Kita-Kindern zur Verfügung. Als Träger steht die Stephanskirche bereit, die bereits die beiden bestehenden Hortgruppen in der Einrichtung betreut.

In die Höhe bauen, das ist kein Plan, der aus der Not heraus entstanden ist: „Das neue Hortgebäude am Wurmkamp wurde damals so gebaut, dass eine Erweiterungsmöglichkeit im ersten Stock möglich ist“, betont Sozialamtsmitarbeiterin Kathrin Steinbügl. Jetzt will die Stadt diese Karte ausspielen. Steinbügl: „Der von den Eltern angemeldete Bedarf an Betreuungsplätzen wäre dann auch im Bereich Altgemeinde gedeckt.“

Das zusätzliche Stockwerk hat seinen Preis. Die Stadt geht von Kosten in Höhe von 320.000 Euro. Dazu kommt die Einrichtung und der Zuschuss der Stadt, der für eine Hortgruppe bei zirka 50.000 Euro pro Jahr liegt. Der Elternbeitrag für einen Hortplatz – Betreuung bis 17 Uhr – liegt inklusive Mittagessen bei zirka 250 Euro im Monat. Für die nachschulische Betreuung – bis 15 Uhr – zahlen Eltern inklusive Mittagessen zirka 150 Euro.

Die Bauzeit am Wurmkamp wird von der Stadt auf etwa ein Jahr veranschlagt. Doch solange sollen die Schenefelder Eltern und Kinder nicht warten müssen. Bis zur Fertigstellung des „Hochbaus“ sollen die Jungen und Mädchen übergangsweise in den Räumen der Grundschule untergebracht werden. So wird bereits ab dem Schuljahr 2015/2016 die Betreuung sichergestellt. Die Übergangslösung ist vorsorglich mit der Schule und der Kindergartenaufsicht des Kreises Pinneberg abgestimmt worden.

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