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Schenefelder Tageblatt

21. Oktober 2017 | 23:51 Uhr

Schenefeld : Die Stadt geht an die Radwege ran

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

In diesem Jahr werden der Osterbrooksweg und ein Teilabschnitt der Altonaer Chaussee saniert. 2017 soll es weiter gehen.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Löcher, Absenkungen, Rillen: Viele Radwege in Schenefeld befinden sich in einem schlechten Zustand. Das soll sich ändern. Die Stadt geht an die Radwege ran. 300.000 Euro werden in diesem Jahr in die Sanierung gesteckt, der Etat war extra noch einmal um 140.000 Euro erhöht worden. „Es ist egal, wo wir anfangen. Hauptsache, es geht in den nächsten Jahren weiter“, betonte Grünen-Fraktionschef Mathias Schmitz. Und so war man sich im Bauausschuss auch ganz schnell einig, dass 2016 zunächst der Osterbrooksweg und die Altonaer Chaussee dran sind.

Den Radweg an der Altonaer Chaussee bezeichnete Schmitz als den „übelsten und gefährlichsten“ im Stadtgebiet. Er wird zunächst auf einer Seite zwischen der Einmündung Industriestraße und Parkgrund erneuert. Bauamtsmitarbeiter Helge Feber geht von Kosten in Höhe von zirka 55.000 Euro aus. Nur ein Anfang: Denn alle Verantwortlichen sind sich einig, dass dieser Radweg auf beiden Seiten saniert werden muss – und zwar bis zum Busdrehkreuz am Schenefelder Platz. Feber stellte zumindest in Aussicht, dass in diesem Jahr auch auf der anderen Seite der Altonaer Chaussee noch etwas passieren könnte. Denn im Neubaugebiet am Flaßbarg wurde inzwischen der letzte Bauabschnitt eingeläutet. Dort wird laut Feber eine neue Zufahrt für die Feuerwehr geschaffen. Im Zuge der Arbeiten könnte die Stadt auch einen Teil des Radweges sanieren. Feber: „Wir müssen schauen, ob für dieses Vorhaben dann noch Geld zur Verfügung steht.“

Das zweite große Vorhaben wird in diesem Jahr am Osterbrooksweg realisiert. Der komplette Radweg von der Altonaer Chaussee bis zur Einmündung an der Blankeneser Chaussee wird auf einer Seite saniert. Die andere wurde bereits erneuert. Die Kosten für den jetzt anstehenden Ausbau liegen bei zirka 245.000 Euro.

 

„Jeder Radweg, den wir sanieren, ist ein besserer Radweg“, betonte die CDU-Abgeordnete Susanne Broese. Im Fokus der Politik steht auch der Radweg an der Blankeneser Chaussee, den viele Radfahrer als katastrophal empfinden. Die Sanierung soll 2017 erfolgen. Da es sich bei der Blankeneser Chaussee um eine Landesstraße handelt, ist die Stadt nur für die eine, das Land für die andere Seite verantwortlich. Kiel müsste also auch Geld zur Verfügung stellen.

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