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Schenefeld : Die Stadt fordert besseres Busangebot

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Es wurde eine Wunschliste für den Regionalen Nahverkehrsplan erstellt. U-Bahn-Pläne: Der Kreis würde die Kosten für eine Untersuchungserweiterung mittragen.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2015 | 00:34 Uhr

Schenefeld | Den Öffentlichen Nahverkehr verbessern und für die Bürger attraktiver machen: Darum bemüht sich Schenefeld schon seit Jahren. Jetzt folgt der nächste Vorstoß, denn zurzeit wird der Regionale Nahverkehrsplan des Kreises aufgestellt. Die Stadt versucht gleich mehrere Pflöcke einzuschlagen, hat eine Wunschliste im Stadtentwicklungsausschuss auf den Weg gebracht.

Die Linie 285: Hamburg- Iserbrook – Osterbrooksweg – Schenefeld Mitte – Richtung Pinneberg: Hier sollen die Angebote im Spät- und Nachtverkehr deutlich verbessert werden. Betriebszeiten bis 24 Uhr werden angestrebt.
Der Metrobus 2: Schenefeld-Achterndiek – Schenefeld Mitte – Bahnhof Altona: Für die Fortführung der Linie über den Dorfplatz hinaus zum Schulzentrum Achter de Weiden zahlt die Stadt pro Jahr 28.300 Euro. Schenefeld möchte, dass die Linie so bestehen bleibt, die Mehrkosten aber von den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein übernommen werden.
Die Linie 585: Schenefelder Platz – S-Bahn Halstenbek: Die Linie soll zu sämtlichen Zeiten ausgeweitet werden. Die Anbindung Schenefelds an die S-Bahn Halstenbek habe enorme Bedeutung, da die S-Bahnhöfe in Iserbrook und in Pinneberg zu weit weg seien. Im alten regionalen Verkehrsplan war eine ganztägige, durchgehende Verlängerung der Linie 186 – Othmarschen – Elbgaustraße – Schenefelder Platz – Schenefeld Mitte – S-Bahn-Halstenbek – an der Finanzierung gescheitert. Der Kreis möchte diesen Punkt aber erneut aufgreifen, um die Erreichbarkeit des „Stadtzentrums“ Schenefeld und der S3 zu verbessern.
Der Metrobus 3: Schenefelder Platz – Rathausmarkt – Kraftwerk Tiefstack: Die Linie soll vom Schenefelder Platz bis Schenefeld Mitte verlängert werden, wobei eine Station am Stadtzentrum einzurichten ist, um den Expresscharakter zu erhalten. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember gibt es aktuell schon eine Verbesserung auf der Linie M3. Die Bedienung des Schenefelder Platzes wird von einem 30-Minuten-Takt auf einen 20-Minuten-Takt verdichtet.
Die Linie 186: Bei einer Verschwenkung der S-Bahn ab 2019 sollte auch Eidelstedt bedient werden.
Der Metrobus 2: Einrichtung eines Nachtbusses. Zur Versorgung von Schenefeld Dorf am Abend und in der Nacht soll ein Stundentakt eingeführt werden.
Die U-Bahn 5: Die Verlängerung der geplanten U5 von Hamburg bis nach Schenefeld bleibt auf der Tagesordnung. Die Stadt und der Kreis Pinneberg setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die „Schenefeld-Variante“ – alternativ auch als S-Bahn – in die Planungen mit einbezogen wird. Der Kreis ist grundsätzlich auch dazu bereit, die Kosten einer solchen Untersuchungserweiterung mitzutragen. Schenefeld hat beim Land den Antrag gestellt, das Projekt in den Landes Nahverkehrsplan 2018 bis 2022 aufzunehmen. In Hamburg ist der Baubeginn für die U5 für 2022 vorgesehen.
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