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Fällaktion in Schenefeld : Die Stadt entschuldigt sich

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

In den vergangenen zwei Jahren habe die Kooperation gut funktioniert, zuletzt bei Baumfällungen im Gutswald.

Schenefeld | Die Fällaktion in dem kleinen Wald an der Bogenstraße erhitzt die Gemüter. Weder der Nabu noch die Fraktionschefs waren über die Maßnahme vorab informiert worden, obwohl es eine entsprechende Vereinbarung gibt. Der Fehler lag im Rathaus. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof hat sich jetzt schriftlich an den Nabu gewandt und ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass die Information ausgeblieben ist. „Ich hoffe, dass dieser Vorfall die Zusammenarbeit mit dem Nabu nicht beeinträchtigt.“ In den vergangenen zwei Jahren habe die Kooperation gut funktioniert, zuletzt bei Baumfällungen im Gutswald. Die Stadt werde dem Naturschutzbund zudem anbieten, das 2,6 Hektar große Waldstück zu pachten.

Dass der Umweltausschuss über die Fällaktion ebenfalls nicht informiert worden war, soll sich nicht wiederholen. Die Verwaltungschefin schlägt vor, das Thema Baumfällung in Zukunft als regulären, gesetzten Punkt auf jede Tagesordnung des Umweltausschusses zu setzen. „Dann kann in Zukunft so etwas nicht mehr passieren.“ Die Stadt hatte die Fällaktion mit der Verkehrssicherungspflicht begründet. Die Grünen bezeichneten die Aktion dagegen als massiven Eingriff in das bestehende Ökosystem des Waldes.

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erstellt am 05.Mär.2015 | 16:15 Uhr

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