Schul-IT in Schenefeld : Die SPD ist für einen runden Tisch

Die CDU will schon für das kommende Jahr 300.000 Euro in die Hand nehmen, um die Schenefelder Schulen fit für die Zukunft zu machen.
Die CDU will schon für das kommende Jahr 300.000 Euro in die Hand nehmen, um die Schenefelder Schulen fit für die Zukunft zu machen.

Sozialdemokraten holen Schulen für die Planungen mit ins Boot. Beschleunigter Ausbau ist möglich.

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03. Dezember 2014, 10:00 Uhr

Schenefeld | Eine bessere IT-Ausstattung für die Schenefelder Schulen: Jetzt legt auch die SPD ein Konzept auf den Tisch. Sie möchte im kommenden Jahr zu diesem Thema einen runden Tisch einrichten. Der Schulausschuss soll dabei federführend mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung betraut werden. Ziel laut Fraktionschef Nils Wieruch: eine Bestandsaufnahme und mögliche beschleunigte Weiterentwicklung der schulischen IT-Versorgung.

„Allen Schulen unter der Schulträgerschaft der Stadt Schenefeld soll in diesem Prozess die Möglichkeit gegeben werden, machbare Potenziale und pädagogische und didaktische Konzepte aufzuzeigen“, betont der Sozialdemokrat. Der SPD sei es wichtig, mit den Betroffenen zusammen auszuloten, wie die bestehenden Konzepte zum Ausbau der IT-Infrastruktur an den Schulen ergänzt und möglicherweise auch beschleunigt werden können. „Wir gehen dabei unvoreingenommen und ergebnisoffen in die Gespräche. Für uns ist es wichtig, dass die Schulen ihre Bedarfe und die entsprechenden Konzepte vorlegen, damit angeschaffte Geräte und Software auch nachhaltig im Unterricht eingesetzt werden können“, betont Wieruch.

Wie berichtet, will die CDU schon für das kommende Jahr 300.000 Euro in die Hand nehmen, um die Schenefelder Schulen fit für die Zukunft zu machen. Es soll in moderne Technik investiert und ein IT-Experte eingestellt werden. Über einen entsprechenden Antrag wird am 11. Dezember die Ratsversammlung entscheiden. Im Schulausschuss war der Vorstoß der CDU abgelehnt worden. Doch so weit liegen SPD und CDU bei dem Thema gar nicht auseinander. Wieruch: „Ob zum Abschluss der Diskussion dann die EDV-Abteilung in der Schenefelder Stadtverwaltung vergrößert wird, ein externer Dienstleister mit der Aufgabenbetreuung betraut wird oder eine Stelle direkt an den Schulen eingerichtet werden soll, werden wir im Austausch mit den Schulen entscheiden.“

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