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Verkehrsstatistik : Die Schulwege in Schenefeld sind sicher

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 77 Verkehrsunfälle in der Stadt. Einen Todesfall gab es dabei nicht. 65 Personen wurden verletzt.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Schenefeld | Die Null steht – und das im zweiten Jahr hintereinander. Als Schenefelds neuer Polizeichef Matthias Lüdke sich die Unfallstatistik für das vergangene Jahr anschaute, stach ihm sofort ins Auge, dass es auch 2013 zu keinem Verkehrsunfall auf den Schenefelder Schulwegen gekommen ist. „Das ist wirklich positiv. Wir wollen daran arbeiten, dass es auch so bleibt“, betonte Lüdke.

Auch die übrigen Zahlen führen nicht zu Sorgenfalten in Lüdkes Gesicht. 77 registrierte Verkehrsunfälle gab es im Stadtgebiet – und damit 18 weniger als 2012 (minus 18,9 Prozent). 65 Personen (2012: 67) wurden im Straßenverkehr verletzt, sieben von ihnen schwer. Einen Todesfall gab es auf Schenefelds Straßen 2013 nicht.

Auch bei den schwächsten Verkehrsteilnehmern gibt es keine alarmierenden Zahlen. Die Unfälle, an denen Fußgänger beteiligt waren, sind von zehn auf sieben zurückgegangen. Radfahrer waren in 20 Unfälle verwickelt – einer mehr als 2012. Die Lkw-Unfälle sind von elf auf sieben zurückgegangen. In sieben Fällen (2012: fünf) war Alkohol im Spiel, in zwei Fällen Drogen (2012: ein Fall). Lüdkes Fazit: „In Bezug auf Verkehrsunfälle kann Schenefeld als sichere Stadt bezeichnet werden.“

Bei den Unfallursachen steht die Missachtung der Vorfahrt mit 13 Fällen (2012: 17) an erster Stelle. Gefolgt von Unfällen beim Abbiegen (elf). Für Lüdke keine Überraschung. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit krachte es wie schon 2012 insgesamt acht Mal. Nur ein Rotlichtverstoß führte zu einem Unfall.

Regelrechte Unfallschwerpunkte gibt es im Stadtgebiet nicht. An der Kreuzung Altonaer Chaussee, Industriestraße, Osterbrooksweg krachte es neun Mal. Der höchste Wert. An der Friedrich-Ebert-Allee wurden acht Unfälle registriert.

Lüders weiß, dass bei der Unfallstatistik auch der Zufall eine Rolle spielt. „Wir können nicht alles beeinflussen“, sagt der Hauptkommissar. Drogen und Alkoholdelikte sollen aber durch verstärkte Kontrollen aufgedeckt werden. Auch Temposünder sind im Visier der Polizei – besonders auf den Zubringerstraßen zu den Schenefelder Schulen. „Wir haben aber auch den ruhenden Verkehr im Auge.“ Lüders weist auf Gefahrensituationen hin, die durch Autos entstehen, die entgegen der Fahrtrichtung abgestellt werden. „Das scheint in Schenefeld ein Problem zu sein."

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