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Ausstellung im Ratssaal : Die schönen alten Häusern von Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Frank Grünberg war mit seiner Kamera in der Stadt unterwegs. Immer auf der Suche nach besonderen Häusern. Im November werden seine Bilder im Ratssaal gezeigt.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Die Idee kam ihm bei einem Spaziergang mit seiner Frau. Frank Grünberg entdeckte in der Mühlenstraße ein Haus. Ein altes Haus. Ein schönes Haus. Er kam wieder und machte ein Foto. In den kommenden Tagen und Wochen schoss er mit seiner kleinen Digitalkamera mehrere 100 Fotos – von schönen, alten Schenefelder Häusern. „Ich war völlig überrascht, wie viele alte und schöne Gebäude es in Schenefeld gibt.“

Im November wird der 67-Jährige 59 Fotos von Gebäuden in einer Ausstellung im Rathaus präsentieren. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Grünberg, der erst seit fünf Jahren in Schenefeld lebt, hat seine neue Heimat neu entdeckt. Schenefeld als wachsende Stadt mit fast 19 000 Einwohnern, direkt angrenzend an die Millionenmetropole Hamburg: Die Neubaugebiete mit den Reihen- und Doppelhäusern bestimmen das Stadtbild. Doch Grünberg hat ein Stück altes Schenefeld wieder entdeckt – in der Blankeneser Chaussee, in der Hauptstraße, im Scharmbrooksweg, im Waterhorn, im Kampweg. „Ich habe zum Beispiel drei Fachwerkhäuser gefunden, die man von der Straße aus gar nicht sehen kann.“

Balkone, Dächer, Fenster, Fassaden, Erker: Darauf richtete sich sein Focus, wenn er mit der Kamera durch Schenefeld streifte. Kaum eine Straße, in der er nicht unterwegs war. Auch Häuser, die erst 30 Jahre auf dem Buckel haben, aber mit alten Elementen gebaut wurden, stellt Grünberg aus. Einige Gebäude sind bis zu 300 Jahre alt.

Grünberg hat von der Straße aus fotografiert, oft aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Bilder wurden nur in einigen Ausnahmefällen am PC nachbearbeitet.Grünberg ist zurzeit dabei, ein Begleitheft zur Ausstellung zu erstellen, in dem alle gezeigten Häuser enthalten sind. Die Grundstückseigentümer hat er schriftlich informiert. Für die Ausstellungseröffnung konnte er mit Gerhard Manthei, Herbert Lüdemann und Eckhard Vogelgesang drei Kenner der Schenefelder Geschichte gewinnen. Sie werden über die einzelnen Gebäude informieren. Grünberg hat mit seiner Kamera auch ein Stück Schenefelder Vergangenheit festgehalten. Er ist kein Profi-Fotograf. Genau das macht den Charme seiner Bilder aus.

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