zur Navigation springen

SHMF in Schenefeld : Die Rückkehr des Musik-Festivals

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Sieben Unternehmen sponsern die große Abendveranstaltung am 28. August. Ein dickes Lob gibt's für die Bürgermeisterin. Die Karten kosten 32 Euro.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Schenefeld | Von der Stadt Schenefeld kannte Christian Kuhnt aus seiner Hamburger Zeit nur die Tennishalle. Das sollte sich schnell ändern. Der neue Intendant des Schleswig-Holstein Musik-Festivals (SHMF) hatte als Nachfolger von Rolf Beck an seinem Schreibtisch in Lübeck im Oktober 2013 noch gar nicht so richtig Platz genommen, da klingelte sein Telefon. Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof war am Apparat. „Sie erklärte mir, dass das SHMF unbedingt wieder zurück nach Schenefeld kommen muss“, erinnert sich Kuhnt an den ersten Kontakt.

Der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit, die gestern ganz offiziell gekrönt wurde. Kuhnt eilte persönlich nach Schenefeld, um zu verkünden, dass die Stadt 2014 wieder in das Festival-Programm aufgenommen wird. Schenefeld darf sich am 28. August auf herausragende Künstler im Forum freuen.

Kuhnt machte gestern keinen Hehl draus, dass ihm das persönliche Engagement der Bürgermeisterin imponiert habe. „In dieser Stadt stimmt alles, egal was in der Vergangenheit war“, betonte Kuhnt. Die Vergangenheit: Zweimal hatte der Kulturverein Forum das SHMF mit Familienkonzerten nach Schenefeld geholt. Die Zuschauerresonanz war eher bescheiden, von Festival-Atmosphäre keine Spur. Als es zum Streit zwischen dem Kulturverein und der Stadt kam, kehrte das SHMF 2013 Schenefeld den Rücken.

Küchenhof machte das „Leuchtturm-Projekt“ im Rathaus zur Chefsache. Sie kontaktierte nicht nur Kuhnt, sie rief eine Kulturinitiative ins Leben, um die Rückkehr des SHMF auch finanziell zu ermöglichen. Mit Erfolg. Sieben Unternehmen sponsern das kulturelle Highlight.

Auch die Sponsoren lobten den Kultur-Einsatz von Schenefelds Verwaltungschefin in höchsten Tönen. „Ideen gibt es viele. Es braucht eine Moderatorin. Das Engagement von Frau Küchenhof war beispielhaft“, betonte Joachim Neuhaus. Die Bürgermeisterin gab den Dank weiter an die Sponsoren. „Ohne sie geht es nicht. Ich habe nur den Anstoß gegeben.“

Kuhnt hat seinen Schenefeld-Horizont inzwischen enorm erweitert. Er folgte der im Oktober ausgesprochenen telefonischen Einladung – und bekam eine kostenlose Stadtführung, die auch ins JUKS und ins Forum führte. „Ich war beeindruckt von den Möglichkeiten, die wir ihn Schenefeld haben“, sagte Kuhnt gestern. Das Forum als Spielstätte hat Kuhnt restlos begeistert. „Ein fantastischer Veranstaltungsraum mit einer guten technischen Ausstattung.“ Kuhnt wagte gestern auch schon den Blick in die Zukunft. Das Musik-Festival soll in Schenefeld zu einer Dauereinrichtung werden. „Jetzt sind sie dabei. Wir kommen wieder. “

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen