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Fahrrad-City Schenefeld : Die Politiker wollen die Bürger besser aufklären

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schon bald bekommen alle Schenefelder Haushalte Post: Ein pralles Info-Paket zum Thema Rad fahren wird verteilt.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | Fahrrad-City Schenefeld: Der Radverkehr in der Stadt soll gefördert werden, mehr Bürger sollen vom Auto auf das Zweirad wechseln. Das ist inzwischen Konsens in der Politik. Schon bald bekommen alle Schenefelder Haushalte Post: Ein pralles Info-Paket zum Thema Rad fahren wird verteilt. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen.

Die Initialzündung ging von der CDU aus: „Viele Radfahrer kennen die bestehenden Regelungen und Gesetzesänderungen gar nicht“, betonte Hans-Detlef Engel. Vier Punkte sind der CDU wichtig: die Sicherheit, die Verkehrsregeln, die Gesundheits- und Umweltaspekte und der Grüne Ring, der als neue Radstrecke in Schenefeld bekannt gemacht werden soll. Engel hat die Broschüre „Sicher Rad fahren – mit und ohne Elektroantrieb“ in einer Stückzahl von 10.000 Exemplaren besorgt. Sie wird unter anderem vom Bundesverkehrsministerium und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat herausgegeben.

Das Faltblatt über den Grünen Ring muss erst noch erstellt werden. Engel möchte gemeinsam mit anderen Politikern auch die historischen und sehenswerten Gebiete, die sich auf dem Rundweg befinden, mit auführen. „Da gibt es die Wedeler Au, den XFEL-Standort, das Gut Friedrichshulde und die Düpenau“, nannte er als Beispiele.

Die Grünen unterstützen die Info-Offensive. Aber Fraktionschef Mathias Schmitz verwies darauf, dass sie um einen weiteren wichtigen Aspekt ergänzt werden müsste. „Es geht um das Konfliktfeld Radfahrer und Autofahrer. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht.“ Beispiele: Autofahrer wüssten oft gar nicht, dass Radfahrer in Tempo-30-Zonen auf der Straße fahren müssen. Radfahrer seien immer noch viel zu häufig ohne ausreichende Beleuchtung im Stadtgebiet unterwegs. Es gehe darum aufzuklären und Achtsamkeit sowie gegenseitige Rücksichtnahme stärker in den Fokus zu rücken. Schmitz verwies auf eine kleine Broschüre des ADFC aus Pinneberg, in der kurz und knapp genau dieses Themenfeld behandelt werde. Auch sie wird nun Teil des Infopaketes, das im Frühjahr auf den Weg gebracht werden soll.

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