zur Navigation springen

Grünpflege-Streit vom Tisch : Die Politik beschließt neue Leitlinien

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 16:18 Uhr

Schenefed | Neue „Leitlinien für die Grünpflege der Stadt Schenefeld“: Der Umweltausschuss hat mit den Stimmen von Grünen, SPD und OfS das von den Grünen und dem Nabu entwickelte Konzept beschlossen. „Damit findet ein langer, zum Teil sehr kontrovers geführter Diskussionsprozess einen produktiven und hoffentlich auch versöhnlichen Abschluss“, sagte Grünen-Chef Mathias Schmitz.

Die Grünpflege hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten geführt. Laut Schmitz sollen bei der Grünpflege künftig sowohl die Belange des Naturschutzes als auch die Bedürfnisse der Naherholungssuchenden besser berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden.

„Im Kern geht es um die Flächen entlang des Düpenau Wanderweges und rund um Friedrichshulde, die wichtige Naherholungsflächen, aber auch Lebensraum für Pflanzen und zahlreiche Tierarten sind.“ Die bisherige „Pflege“ habe zur wachsenden Überdüngung der Flächen geführt und die Ausbreitung von eingeschleppten Pflanzenarten (Neophyten) begünstigt, wie dem eingeschleppten Sachalin Knöterich und dem indischen Springkraut. Schmitz: „Großflächige radikale Rückschnitte bis auf die Grasnabe soll es damit nicht mehr geben.“ Im nächsten Schritt müsse die Praxis der Durchführung an die Leitlinien angepasst werden. „Dann besteht eine Grundlage für Verbesserungen in den Grünflächen entlang der Düpenau, aber auch anderswo in Schenefeld. Dringend wären zum Beispiel Maßnahmen zum Zurückdrängen der sich schnell ausbreitenden eingeschleppten Arten“, sagte Schmitz.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen