Schenefeld : Die Parteien geben sich die Ehre

Die SPD-Prominenz stimmte ihre Mitglieder auf kommende Aufgaben ein:  Kreisvorsitzender  Thomas Hölk (von links), Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Bürgermeisterin Christiane Küchenhof, Fraktionschef Nils Wieruch, Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski und  Parteichef Gerhard Manthei.
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Die SPD-Prominenz stimmte ihre Mitglieder auf kommende Aufgaben ein: Kreisvorsitzender Thomas Hölk (von links), Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, Bürgermeisterin Christiane Küchenhof, Fraktionschef Nils Wieruch, Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski und Parteichef Gerhard Manthei.

Neujahrsempfänge von SPD und CDU: Stadtkern-Süd-Planung dominiert als kommunalpolitisches Thema.

shz.de von
06. Januar 2014, 16:00 Uhr

Die Mitglieder von SPD und CDU haben sich bei ihren Neujahrsempfängen über zahlreiche Gäste gefreut. Die Sozialdemokraten und die Christdemokraten läuteten das neue Jahr jeweils im Wohnpark von Inge Rüpcke ein. Und auch thematisch kamen sich die beiden großen Parteien nahe. Die beiden Fraktionschefs Nils Wieruch (SPD) und Hans-Jürgen Rüpcke (CDU) hoben die Planungen für den Stadtkern Süd - rund ums Rathausareal am Holstenplatz - als bedeutenden Baustein hervor. "Es handelt sich sicherlich um ein über die Wahlperiode hinausreichendes kommunalpolitisches Thema", so Wieruch. Es gehe darum, das soziale Dienstleistungszentrum optimal umzugestalten. Beide Fraktionschefs sprachen auch davon, das Projekt "Kita Biene Sonnenstrahl in Friedrichshulde endlich in einen sicheren Hafen" zu bugsieren. Die finanzielle Situation der Stadt (Haushalt) schätzte Rüpcke positiv ein: "Viele Gemeinden wären froh, wenn es ihnen so gut ginge wie uns."

Viel Lob für soziales Engagement

Die Parteivorsitzenden Gerhard Manthei (SPD) und Holm Becker (CDU) hoben das Engagement vieler Schenefelder hervor. "Die Mitwirkenden der Tafel leisten sehr viel auf sozialer Ebene", so Becker. Er wäre froh, wenn eine solche Beteiligung auch noch in anderen Bereichen möglich sei. Beckers vorrangiges Ziel: neue Mitglieder für seine Partei zu finden. Manthei sprach davon, dass sich Schenefeld den Titel soziale Stadt längst verdient habe. Für das soziale Herz stehe außer Tafel, Ehrenpreisträger "Glücksgriff", Sozialarbeiterin, Sozialberatung, Freiwilligen Forum, Kirchen sowie zahlreiche Vereine. "Wir werden uns weiterhin mit viel Zeit und Energie für das Allgemeinwohl einsetzen", versprach er den 72 Gästen während des Empfangs. Der zwischen Kiel und Hamburg pendelnde SPD-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer wies als Gast daraufhin, Mitglied im Ortsverein Schenefeld zu sein. Besonders die Landtagsabgeordneten Kai Vogel und der verstorbene Bernd Schröder hätten ihm den mitgliedsstarken Ortsverein empfohlen. Wie Manthei betonte Meyer, dass die SPD in der Koalition einen "guten Job gemacht" und wichtige Impulse gesetzt habe. Der Kreisvorsitzende der Sozialdemokraten, Thomas Hölk, äußerte sich zu Zielen seiner Partei: "Nächstes Jahr werden wir ein weiteres Ereignis feiern können: Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns."

Beim CDU-Neujahrsempfang überraschte Adolf Rademann von der "Liedertafel Frohsinn" mit einem spontan vorgetragenen Vers aus seinem Liedertafel-Repertoire und sorgte für gute Stimmung. Heinz Otto, der Vorsitzende der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Halstenbek-Rellingen-Schenefeld ließ es sich nicht nehmen, auf beiden Empfängen vorbeizuschauen. Gegenüber Vertretern der Parteien thematisierte er unter anderem die unzureichende Schwimmbadsituation für Kinder und Jugendliche im Kreis. Mit vielen guten Wünschen von allen Seiten endeten die Neujahrsempfänge von CDU und SPD.

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