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Gorch-Fock-Schule : Die neue Rektorin kommt aus Schenefeld

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Gudrun Limberg übernimmt die Leitung der Gorch-Fock-Schule. Die 53-Jährige war zuletzt in Hemdingen stellvertretende Schulleiterin.

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Kleinigkeiten müssen noch geändert werden. So steht an der Tür zum Rektorenzimmer immer noch der Name Ilka Jasper. Er wird bis zum Schulstart am Montag ersetzt – durch den Namen Gudrun Limberg. Die 53-Jährige übernimmt die Leitung der Gorch-Fock-Grundschule in der Siedlung. „Das ist für mich eine neue, große Herausforderung. Ich habe Lust, die Leitung einer Schule zu übernehmen“, sagt Limberg. Zuletzt war sie stellvertretende Rektorin der Grundschule Hemdingen/Ellerhoop.

Für ihre Bewerbung um den Leitungsposten spielte es natürlich eine Rolle, dass diese Stelle in Schenefeld zu besetzen war. Der erste Hinweis kam von einer Kollegin, noch bevor es eine offizielle Ausschreibung gab. Da musste Limberg nicht lange überlegen. Seit 18 Jahren lebt sie in Schenefeld – im Dorf. Wenigstens ein bisschen räumliche Distanz zu ihrem neuen Arbeitsplatz. Das findet die Neue – sie ist verheiratet und hat zwei Kinder – ganz gut.

Schulleiterstellen an Grundschulen – nicht gerade beliebte Posten in Schleswig-Holstein. Der Rektorenposten bedeutet viel Verwaltung, viel Bürokratie. Zweimal wurde die Stelle in Schenefeld ausgeschrieben, am Ende war Limberg die einzige Bewerberin, die sich im Schulleiterwahlausschuss vorstellte. Sie überzeugte das Gremium. Nach dem Weggang von Jasper wurde die Schule zunächst ein Jahr lang kommissarisch von Vera Schuldt geleitet. Jetzt übernimmt Limberg. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, sagt sie. Doch das Feld ist gut bestellt. Sie übernehme eine sehr „ambitionierte Schule“, mit engagierten Kollegen und engagierten Eltern. Limberg will sich alles in Ruhe anschauen, mittel- und langfristig Akzente setzen.

Das Thema Ganztagsschule steht – wie an allen Grundschulen – auf der Tagesordnung. „Ein sensibles Thema“, sagt Limberg. Der Bedarf sei da, weil immer mehr Mütter arbeiten würden. Sie will die Eltern mit ins Boot holen, gucken, ob offene oder gebundene Angebote sinnvoll sind.

Limberg wird Deutsch und Englisch – die Fremdsprache wird ab der dritten Klasse angeboten – unterrichten. Im Vergleich zu Hemdingen mit 130 Schülern und sechs Kollegen ist die Gorch-Fock-Schule riesig. Sie zählt 303 Schüler und 20 Kollegen. Ab Montag gibt sie die Richtung vor.

Einen langen Atem hat sie. Laufen ist ihre Leidenschaft. Beim 24-Stunden–Lauf von Schenefeld startet sie traditionell für die „Lady-Kracher“. Sehr erfolgreich.

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