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Disco-Schießerei in Schenefeld : Die Mordkommission ermittelt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen mit Hochdruck nach der Identität der Täter.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Nach den Schüssen vor einer Diskothek in Schenefeld hat die Polizei am Montag ihre Ermittlungen fortgesetzt. Bis zum Nachmittag gab es nach Polizeiangaben keine heiße Spur oder konkrete Hinweise auf den Täter. Auch die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus, der in der Nacht auf Sonntag zwei Schüsse auf zwei Männer aus Hamburg abgefeuert hatte. Die beiden 23 Jahre alten Männer wurden durch die Kugeln schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie sollten am Montag in einem Krankenhaus von Beamten vernommen werden.

In der Nacht zu Sonntag. Es ist 2.15 Uhr. In der Schenefelder Disco „Eberts“ an der Friedrich-Ebert-Allee feiern hunderte Menschen. Der Club hatte zur Ü-40-Party eingeladen. Plötzlich fallen draußen vor der Tür Schüsse. Zwei Männer im Alter von 23 Jahren fallen zu Boden. Die beiden Hamburger sind schwer verletzt. Lebensgefahr bestand laut Polizeisprecherin Merle Neufeld aber nicht.

Drei Rettungswagen und zwei Notärzte rasten zur Diskothek, zahlreiche Streifenwagen standen auf der Straße. Die Polizei nahm umgehend die Fahndung nach den Schützen auf, die zu Fuß geflohen waren. Doch die Suche nach den Tätern blieb ohne Erfolg.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten sich zum Tatzeitpunkt mehrere Personen vor dem „Eberts“ aufgehalten. Die Hintergründe der Tat blieben unklar. Die Mordkommission der Kriminalpolizei Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch gestern Vormittag waren Polizisten  in Schenefeld, um  den Tatort abzusuchen und Spuren zu sichern. Auch Schäferhund „Daimon“ war daran beteiligt. „Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten nun mit Hochdruck daran, die Identität der Täter und die genauen Umstände der Tat zu klären“, sagte Polizeisprecherin Neufeld. Weitere Auskünfte konnte sie bislang  allerdings noch nicht geben.

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