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Schenefeld : Die letzten Barrieren fallen - ein Fahrstuhl für das Juks

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Aufsichtsrat prüft zwei Varianten für einen Fahrstuhl. Die Jubiku gGmbH trägt die Kosten für die Nachrüstung zu 100 Prozent.

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erstellt am 15.Jan.2016 | 13:00 Uhr

Schenefeld | Friederike Pavenstedt setzt sich seit Jahren als Vorsitzende der AG Barrierefreiheit dafür ein, dass Menschen mit Handicap eine uneingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird. Schon lange wünscht sie sich ein barrierefreies Jugend- und Kommunikationszentrum. Ihr Wunsch wird wohl noch in diesem Jahr erfüllt. Die Jubiku gGmbH als Träger des Juks hat die Pläne für den nachträglichen Einbau eines Fahrstuhls im Aufsichtsrat vorgestellt. „Es gibt zwei Varianten, die geprüft werden: eine kleinere, günstigere und eine größere, teurere“, bestätigt Aufsichtsratschefin Ingrid Pöhland. Laut Pöhland wäre die kleinere Lösung im Gegensatz zur größeren mit Nutzungseinschränkungen der Einrichtung verbunden. Die Kosten für die Nachrüstung wird zu 100    Prozent die Jubiku gGmbH übernehmen.

Ein barrierefreies Juks: Das ist das Ziel von Jubiku-Prokurist und Juks-Chef Kurt Krauß. „Das Juks ist eine zentrale Einrichtung in der Stadt mit zentralen Aufgaben. So ein Haus muss heutzutage barrierefrei sein.“ Krauß verweist auch darauf, dass in Zukunft gesetzliche Vorschriften in puncto Barrierefreiheit zum Tragen kommen werden. Angebote gibt es im Juks für alle Generationen. Die Lebenshilfe und der Seniorenbeirat nutzen Räumlichkeiten im Jugend- und Kommunikationszentrum.

Ein Fahrstuhl: es ist der zweite Versuch. Als das Juks am Osterbrookswseg 2003 umgebaut und erweitert worden war, wiesen die Pläne ursprünglich auch einen Fahrstuhl aus. Doch der wurde damals aus Kostengründen dann doch wieder gestrichen. Zumindest das Erdgeschoss wurde aber behindertengerecht gestaltet. Ein wichtiger Punkt in den Planungen vor 14 Jahren: Alle Räume des Juks sollten parallel genutzt werden können. Um das auch in Zukunft zu gewährleisten, müsste sich der Aufsichtsrat für die große Fahrstuhllösung entscheiden. Pavenstedt ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sie hatte bisher keine Chance, an den plattdeutschen Lesungen des Ehepaars Martinsteg in der Teestube im Obergeschoss teilzunehmen. Die Treppe ist für sie eine unüberwindliche Barriere – bisher.

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