zur Navigation springen

Schenefeld : Die Kitas unterstützen das Bienen-Projekt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Neubaugebiet am Flaßbarg: Jungen und Mädchen übernehmen Baumpatenschaften. Ein Zoologe aus Hamburg ist als Experte mit an Bord.

Schenefeld | Bienenfreundlichste Kommune: Als Schenefelds Stadtplaner Ulf Dallmann im September von dem Wettbewerb erfuhr, fackelte er nicht lange. Das wäre ein schönes Projekt für diese Stadt, dachte er sich, überzeugte die Politik – und schon war Schenefeld dabei, als eine von 13 Kommunen in Schleswig-Holstein.

Jetzt folgte der erste Schritt zur Schenefelder Bienenfreundlichkeit. Im Neubaugebiet Flaßbarg wird eine Streuobst- und Blumenwiese als Bienenweide angelegt. Die Erdarbeiten werden noch in diesem Jahr abgeschlossen, die ersten Obstbäume noch 2015 gesetzt. Insgesamt werden auf der Wiese acht Birnbäume, 13 Apfelbäume, zwei Faulbäume und zwei Linden gepflanzt. Im nächsten Frühjahr wird dann noch die Blumenwiese angesät.

Die ersten Unterstützer hat das Projekt auch schon gefunden. Die Kinder der Kita Rasselbande und der Kita Stephanskirche haben Baumpatenschaften übernommen. Das heißt, die Gruppen der Einrichtungen werden in den nächsten Jahren von Imkern begleitet, die den Kindern etwas über das Leben der Wild- und Honigbienen erklären werden. Gleichzeitig haben die Jungen und Mädchen Gelegenheit, die Bäume, für die Patenschaften übernommen wurden, zu besuchen, das Wachstum zu beobachten und das Obst zu ernten.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, zwei Kindertageseinrichtungen in Schenefeld für eine Mitwirkung zu gewinnen. Außerdem werden sich örtliche Imker zum Beispiel aus der Siedlung beteiligen. Es liegen uns auch Angebote der Imkervereine vor, Informationstafeln zu spenden, die wir dann am Rand der Wiese aufstellen können. Das Engagement der Schenefelder für dieses Projekt ist großartig“, sagte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. Besonderen Stellenwert hat das Projekt durch die Mitwirkung des pensionierten Zoologen Dr. Henry Tiemann aus Hamburg-Lurup. „Herr Dr. Tiemann hat uns wertvolle Tipps gegeben, welche Lebensräume wir herstellen müssen, damit gerade Wildbienen sich ansiedeln können“, betont Dallmann. Diese benötigten verschiedene Lebensräume von klassischen Insektenhotels bis hin zu Sandflächen, in die sie Gänge graben könnten. Zudem bietet Tiemann an, Kinder zu schulen.

 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 02.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen