Sportplatz in Schenefeld : Die Gutachter legen los

Ein neuer Sportplatz für Blau-Weiß: Flächen im Bereich des Schul- und Sportzentrums werden überprüft.
Foto:
1 von 2
Ein neuer Sportplatz für Blau-Weiß: Flächen im Bereich des Schul- und Sportzentrums werden überprüft.

Stadt stellt 40.000 Euro zur Verfügung. Kunstrasenplatz im Stadion am Schulzentrum könnte eine Option sein.

shz.de von
18. Juli 2015, 10:00 Uhr

Schenefeld | Eine neue Sportstätte für Schenefeld: Die Stadt startet die zweite Phase. Nachdem zunächst alle Schenefelder Vereine ihre Vorstellungen und Bedarfe in der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe anmelden konnten, wird jetzt externe Hilfe eingekauft. Für Gutachten stehen 40  000 Euro zur Verfügung. Diese Summe hat der Schulausschuss am Donnerstagabend freigegeben.

Freie Flächen in Schenefeld – die sind Mangelware. Deshalb richtet sich der Fokus zunächst auf das Schul- und Sportzentrum Achter de Weiden. Die Spielvereinigung Blau-Weiß 96 hatte im März ein zweistufiges Konzept vorgelegt. Ein Kernpunkt: Der Naturrasenplatz im Stadion Achter de Weiden sollte in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Dieser könnte das ganze Jahr über genutzt werden.

Ein Lärmgutachter soll zunächst aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen dieses Vorhaben umgesetzt werden könnte. Das hatte die Arbeitsgruppe Sportstättenbedarfsplanung festgelegt. Damit nicht genug: Per Expertise soll auch geklärt werden, ob andere Flächen im Bereich Achter de Weiden genutzt werden können. Hier richtet sich der Blick auf den Schulhof der ehemaligen Realschule und den Gummiplatz, der zurzeit als Freizeitfläche dient. Dort hatte die Stadt 2014 auch einen Skatepark errichtet.

Eine neue Sportfläche: OfS-Ratsherr Andreas Wilken – er ist auch Spartenleiter Fußball bei Blau-Weiß, dem mit 3100 Mitgliedern größten Verein der Stadt – hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass dem Verein eine weitere Sportfläche versprochen worden war. Wenn die Stadt sich entscheiden sollte, den Kunstrasenplatz im Stadion zu realisieren, könnte laut Wilken auf einen weiteren Fußballplatz verzichtet werden. Knackpunkt könnten die Kosten werden. Denn wer von einem Kunstrasenplatz spricht, muss bis zu 500.000 Euro in die Hand nehmen. Eine neue Sportstätte für Schenefeld: Jetzt geht es los.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen