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Schenefelder Tageblatt

24. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Die größte Kaffeetafel der Stadt

vom

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Schenefeld | 700 Kaffeetassen, 1400 Stücke Kuchen, aufgereiht auf langen, weiß gedeckten Tafeln - so sieht man das Schenefelder "Stadtzentrum" nur einmal im Jahr. Zum 21. Mal trafen sich gestern wieder hunderte Senioren zur inzwischen schon traditionellen Kaffeetafel auf dem Marktplatz des Zentrums. Getragen wird das Kaffeekränzchen der Superlative von der Stadt, ausgerichtet vom Bürgerverein. Es ist ein Angebot an die älteren Bürger der Stadt - umso bedeutender, betonte die Vorsitzende des Bürgervereins Edelgard Reiche in ihrer Begrüßungsrede, weil die Gruppe der über 65-Jährigen in Schenefeld "seit vielen Jahren wächst".

Als Ehrengäste waren die Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Eckhard Vogelgesang, und der Bürgermeister im Ruhestand, Günter von Appen, anwesend.

Sie sei "stolz" auf die "rüstigen" Senioren, die das Leben in der Stadt mitgestalteten, sagte Bürgervorsteherin Bichowski in ihrer Ansprache. Viele der Anwesenden hätten noch mitgeholfen, das Land nach dem Krieg wiederaufzubauen. "Im Gegensatz zu nachfolgenden Generationen wissen Sie noch, was es heißt, Verzicht zu üben", sagte sie.

Anschließend erklomm das Gesangsduo Jette Boja und Jonny Danzer die kleine Bühne am Kopf der Kaffeetafel und sangen hanseatische Klassiker wie "Das gibts nur auf der Reeperbahn bei Nacht".

Der Mühe der Veranstalter zum Trotz blieben in diesem Jahr mehrere Stuhlreihen unbesetzt. Die Laune der knapp 600 Gäste trübten die leeren Stühle aber nicht. "Ich finde das ganz toll, was hier gemacht wird", bekundete Monika Szczypacki (71).

Der Kuchen kam zum vergünstigten Preis von Bäcker Schlüter, das Centermanagement und die Werbegemeinschaft des "Stadtzentrums" stellten Marktplatz, Ausstattung und Dekoration zur Verfügung. Dazu liefen Ehrenamtliche vom Roten Kreuz, der Arbeiterwohlfahrt, der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld, der Liedertafel, der Schenefelder Tafel und dem Bürgerverein mit Kaffeekannen umher und sorgten dafür, dass keine Tasse lange leer blieb. Auch für den Abbau der Tafel nach dem Ende der Veranstaltung um 18 Uhr waren die Helfer zuständig. "Für uns", sagte Bürgerverein-Vorsitzende Reiche, "fängt dann die Arbeit erst an".

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