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Schenefeld : Die CDU startet eine Bildungsoffensive

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Schulzentrum: „Fachkraft Medienkompetenz“ soll als neue Stelle geschaffen werden. Whiteboards für alle Klassenräume.

Schenfeld | Über eine bessere Bildungslandschaft wird viel geredet. Die Schenefelder CDU handelt, startet am Schulzentrum eine regelrechte Bildungsoffensive. Kernpunkte: Alle Klassenräume am Gymnasium und der Gemeinschaftsschule sollen mit modernen Whiteboards ausgestattet werden. Zudem soll die Technik in den Computerräumen auf den neuesten Stand gebracht werden. Damit nicht genug. Die CDU macht sich dafür stark, eine neue Stelle zu schaffen. Eine „Fachkraft für Medienkompetenz“ soll eingestellt werden.

Die CDU will für Bildung richtig Geld in die Hand nehmen. „Wir reden über eine größere Summe, die sich im Bereich von bis zu 500.000 Euro bewegen könnte“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Klaus Brüning. Geht es nach der CDU, wird die technische Ausstattung am Schulzentrum schon im kommenden Jahr verbessert. Auch die zusätzliche Fachkraft soll 2015 ihre Arbeit aufnehmen.

Und wie soll das Bildungspaket finanziert werden? „Wenn es um die Ausbildung der Jugend und Schenefelds Zukunft geht, müssen andere Vorhaben zurückstehen“, betont Brüning. Wichtig für die CDU: Es soll nicht auf Pump, sondern aus dem Etat bezahlt werden.

Den Christdemokraten geht es vor allem darum, Schenefelds Schulen jetzt fit für die Zukunft zu machen. „Wir stehen in Konkurrenz zu anderen Schulen in Hamburg und im Kreis Pinneberg, beispielsweise in Halstenbek“, betont Ratsherr Tobias Löffler. Das Ziel ist klar formuliert: In Schenefeld sollen langfristig alle Schularten angeboten werden. Nach dem Schulzentrum sollen auch die beiden Grundschulen technisch „aufgerüstet“ werden.

Eine neue Stelle, als freiwillige Leistung der Stadt: Die CDU – bisher dafür bekannt, mit Argusaugen darüber zu wachen, dass kein Cent zu viel in Schenefeld ausgegeben wird – zeigt, wie ernst ihr die Bildungsoffensive ist. „Die Stelle soll dauerhaft und nachhaltig eingerichtet werden“, sagt Brüning. Die Fachkraft soll die IT-technische Betreuung an beiden Schulen übernehmen, die Lehrer unterstützen und darüber hinaus auch außerhalb der Schulmauern mediale Projekte – zum Beispiel mit freien Trägern – anbieten.

Brüning, er ist auch Vorsitzender des Schulausschusses, geht von Kosten von bis zu 80.000 Euro im Jahr aus. Über den Bildungs-Vorstoß wird am Dienstag, 28. Oktober, im Schulausschuss beraten. Brüning: „Wir hoffen, dass wir eine Mehrheit finden.“

Grundschule Altgemeinde: Neue Sanitäreinrichtungen in Sporthalle

Duschen, Toiletten, Waschbecken: Die Sanitäranlagen in der Sporthalle der Grundschule Altgemeinde sollen im kommenden Jahr modernisiert werden. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU bereits gestellt. „Es gibt einen dringenden Handlungsbedarf. Da muss etwas getan werden“, betont die Bauausschussvorsitzende Susanne Broese (CDU). Die alten Anlagen würden zu deutlichen Geruchsbelästigungen führen.

Die CDU spricht sich auch dafür aus, die Decke im Eingangsbereich der Grundschule zu erneuern. „Sie ist zu dunkel und zu niedrig. Das führt zu einem bedrückenden Gefühl, wenn man die Schule betritt“, sagt Broese. Die politischen Entscheidungen sollen am 16. Oktober im Bauausschuss fallen.

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erstellt am 07.Okt.2014 | 10:00 Uhr

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